16.11.2022 Basel 2 minMinuten Lesedauer

Gefährlicher Gegen­stand: Gross­­ein­satz vor der Ba­loise

Am Mittwochmorgen herrschte am Basler Haupt­sitz Aus­nahme­­zustand. Die Staats­an­walt­schaft eröffnet ein Ver­fahren.

von Prime News-Redaktion
Um 10 Uhr war der Gross­einsatz wieder vorbei. Kurz nach 7:30 Uhr waren mehrere Wagen der Feuerwehr, Sanität und der Polizei vor Ort. Bild: zVg

Ab 7:30 Uhr am Mittwochmorgen herrschte vor dem Baloise-Hauptsitz beim Aeschengraben Ausnahmezustand. Adrian Plachesi, Sprecher der Basler Kantonspolizei, bestätigt gegenüber Prime News einen Grosseinsatz. Grund sei «ein gefährlicher Gegenstand» gewesen.

Gemäss Aussagen von Personen vor Ort waren während gut zwei Stunden diverse Feuerwehrautos, Sanitätswagen wie auch Polizeiautos im Einsatz. Genaueres zum Gegenstand kommuniziert die Kantonspolizei auf Anfrage nicht.

Von Baloise-Mitarbeitern ist zu vernehmen, dass es sich um einen Briefumschlag mit verdächtiger Substanz gehandelt habe. Am späteren Vormittag bestätigt die Basler Staatsanwaltschaft dies in einer Medienmitteilung.

Verfahren wegen Schreckung der Bevölkerung

Ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge hatte eine Mitarbeiterin ein Couvert geöffnet und darin ein «unbekanntes weisses Pulver» entdeckt. Sie musste nicht medizinisch betreut werden. Verletzt wurde niemand.

Fachleute der Industriefeuerwehr Region Basel hätten den betroffenen Raum untersucht und konnten diesen nach Messarbeiten wieder freigeben. Este Abklärungen hätten ergeben, dass vom Gegenstand keine Gefährdung ausgehe. Die Staatsanwaltschaft eröffnet allerdings ein Verfahren, unter anderem wegen Schreckung der Bevölkerung, wie sie mitteilt.

Im Einsatz standen der «ABC-Zug» der Berufsfeuerwehr, die Industriefeuerwehr mit ihrem Chemiefachberater und ihrer Messgruppe, die Kantonspolizei Basel-Stadt, die Sanität, Fachleute des Kantonalen Laboratoriums, die Staatsanwaltschaft sowie der betriebliche Ereignisdienst. Vor 10 Uhr war der Grosseinsatz wieder vorbei.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei (Tel. 061 267 71 11), oder mit der nächsten Polizeiwache in Verbindung zu setzen. (as)

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