05.02.2024 UniBâle 46 minMinuten Lesedauer

«Die KI schaut viel genauer hin als der Mensch»

Studie der Uni Basel: Künstliche Intelligenz erkennt Gefühls­regungen so gut wie der Mensch. Podcast mit Martin Steppan.

KI in der Psychotherapie

Bild: Claude Bühler

Das Gesicht ist ein Spiegel für die Gefühlslage eines Menschen. Damit sind wir wohl alle einverstanden, damit haben wir täglich Umgang. Und wir halten uns wohl auch für die unschlagbaren Experten darin, Gefühlsregungen bei den Mitmenschen zu erkennen und zu interpretieren.

Aber jetzt müssen wir uns damit abfinden, dass uns die «Maschinen» in dem Bereich den Rang ablaufen. Eine Studie der Fakultät für Psychologie und der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) der Universität Basel hat kürzlich ergeben: Künstliche Intelligenz kann Gefühlsregungen zuverlässig erkennen.

In einer Medienmitteilung von Ende Dezember hiess es: «Das Resultat war erstaunlich: Der statistische Vergleich zwischen der Auswertung von drei geschulten Therapeuten und der KI zeigten eine bemerkenswerte Übereinstimmung. Die KI beurteilte die Gesichtsausdrücke so verlässlich wie der Mensch.»

Prime Content

Das Licht verleiht dem Raum Leben

Bei der Ein­richtung spielt die Be­leuchtung eine zentrale Rolle, denn sie ent­scheidet über die Wahr­nehmung des Zimmers.

Mehr lesen

Das KI-System sei auch in der Lage den Therapieerfolg bei Borderline-Patientinnen und -Patienten zuverlässig vorauszusagen. KI könnte sich damit zu einem wichtigen Hilfsmittel in Therapie und Forschung entwickeln. «Die therapeutische Arbeit ist aber weiterhin in der erster Linie Beziehungsarbeit und bleibt eine menschliche Domäne», sagt dazu Studienleiter Dr. Martin Steppan. «Zumindest vorläufig.»

Was heisst das? Was sind die Chancen und was die Risiken? Im Unibâle-Podcast gibt der Psychologe Martin Steppan zur Studie Auskunft.

Das Gespräch führte Co-Redaktionsleiter Claude Bühler.

«UniBâle» ist eine Kooperation zwischen Prime News und der Universität Basel und wird präsentiert von  Interpharma. 

Podcast kostenlos  abonnieren

Die kostenlose Prime News-App – jetzt herunterladen.

Claude Bühler

Claude Bühler

Co-Redaktionsleiter

Mehr über den Autor

Noch keine Kommentare

max. 800 Zeichen

Regeln

Ihre Meinung zu einem Artikel ist uns hochwillkommen. Bitte beachten Sie dazu die nachfolgenden Regeln: Bitte beziehen Sie sich bei Ihrem Kommentar auf das Thema des Beitrags und halten Sie sich an den Grundsatz, dass in der Kürze die Würze liegt. Wir behalten uns vor, Kommentare zu kürzen. Geben Sie Ihren Namen an und benutzen Sie keine Namen anderer Personen oder Fantasienamen – ansonsten sieht die Redaktion von einer Publikation ab. Wir werden ferner Kommentare nicht veröffentlichen, wenn deren Inhalte ehrverletzend, rassistisch, unsachlich oder in Mundart oder in einer Fremdsprache verfasst sind. Über diesbezügliche Entscheide wird keine Korrespondenz geführt oder Auskunft erteilt. Weiter weisen wir Sie darauf hin, dass Ihre Beiträge von Suchmaschinen wie Google erfasst werden können. Die Redaktion hat keine Möglichkeit, um Ihre Kommentare aus dem Suchmaschinenindex zu entfernen.

     

 

 

 

     

 

 

 

     

 

 

 

     

 

 

 

Weitere Artikel

 zurück

Schlagzeilen