09.02.2024 XProject 2 minMinuten Lesedauer

Gebärmutter­hals­krebs: Was viele nicht wissen

Die weltweit viert­häufigste Krebs­erkrankung bei Frauen wird durch eine Infektion ausgelöst. Ein Wissens­beitrag.

von Prime Content
Bild: Pixabay

Die Ursache für Gebärmutterhalskrebs – die weltweit vierhäufigste Krebsdiagnose bei Frauen – hat einen Namen: Papillomviren (HPV). Auf sie lässt sich in den meisten Fällen die Erkrankung zurückführen. Doch die Medizin hat grosse Fortschritte erzielt. Mit regelmässigen Vorsorge-Untersuchungen lässt sich das Risiko stark reduzieren. Ausserdem existiert eine Impfung gegen HPV.

In einem Wissensbeitrag auf roche.ch vermittelt Dr. med. Gian-Piero Ghisu, Oberarzt an der Klinik für Gynäkologie des Unispitals Zürich, ausführliche Informationen zum Thema. Die meisten Frauen wüssten nicht, wie Gebärmutterhalskrebs entstehe, hält der Mediziner fest. Auslöser sei fast immer eine Infektion, die über Geschlechtsverkehr übertragen werde. 

Infektionen vor allem im jungen Alter

«Bei rund 90 Prozent aller Infizierten eliminiert das körpereigene Immunsystem die Viren spätestens nach zwei Jahren», sagt Ghisu. «Bei den anderen rund 10 Prozent können die Infektionen länger andauern und zu Krebsvorstufen oder Gebärmutterhalskrebs führen.»

Besonders betroffen von Infektionen sind junge Menschen, die in der Phase des Erwachsenwerdens häufiger Geschlechtsverkehr haben und den Sexualpartner wechseln. Der Oberarzt verweist diesbezüglich auf die Impfung gegen HPV. «Diese sollte möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen, ist jedoch auch danach sinnvoll.»

Welche Auffälligkeiten sich im Zusammenhang mit Gebärmutterhalskrebs feststellen lassen, wie gross die Behandlungschancen sind und wie wichtig die Vorsorge ist, darüber gibt Ghisu auf roche.ch Auskunft. 

Roche fördert die Wissensvermittlung vor dem Hintergrund der globalen Sensibilisierungs-Kampagne  XProject, die der Basler Pharmakonzern ins Leben gerufen hat. Dabei geht es darum, mit Partnerschaften und finanzieller Unterstützung Lücken in der Frauenmedizin zu schliessen und bessere gesundheitliche Ergebnisse für alle zu erzielen.

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