16.10.2019 News aus der Region

Auftritt in Mevlana-Moschee: Basler SP-Politiker entschuldigt sich

SP-Nationalrats­kandidat Christian von Wartburg nahm an Wahl­podium teil. Seine eigene Partei kritisiert ihn dafür scharf.

«Mein Besuch war ein Fehler, der mir leidtut»: SP-Nationalratskandidat Christian von Wartburg. Bild: Facebook / Christian von Wartburg

Der von der «Basellandschaftlichen Zeitung» publik gemachte Auftritt des Basler SP-Nationalratskandidaten Christian von Wartburg an einem Wahlpodium in der türkischen Mevlana-Moschee – teilgenommen hatten auch die bürgerlichen Exponenten Andrea Knellwolf (CVP), Luca Urgese (FDP) und Eduard Rutschmann (SVP) – ist in der eigenen Partei gar nicht gut angekommen.

In einer Medienmitteilung distanziert  sich die SP Basel-Stadt «in aller Deutlichkeit von der Mevlana-Moschee». Diese sei für ihre Verbindung «mit gewalttätigen türkischen Nationalisten (Graue Wölfe, MHP)» bekannt.

Wahlpodium in der Mevlana-Moschee in Basel: SP-Nationalratskandidat Christian von Wartburg (2.v.l.) entschuldigt sich. Bild: Facebook / Mevlana-Moschee

«Die Parteileitung findet den Besuch eines unserer Nationalrats-Kandidaten in besagter Moschee, der ohne Absprache mit der Parteileitung erfolgte, falsch», heisst es im Communiqué weiter.

Von Wartburg entschuldigt sich: «Mein Besuch war ein Fehler, der mir leidtut.»

Die SP Basel-Stadt habe «selbstverständlich keine Beziehungen zu rechtsextremen Organisationen und verurteilt in aller Deutlichkeit die menschenfeindliche und gewalttätige Politik der türkischen Partei MHP. Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen», so die Parteileitung.

Die SP-Führung weist weiter daraufhin, dass sie dazu beigetragen hat, dass heute Mittwoch im Grossen Rat über eine Resolution zur Situation in Nordsyrien diskutiert wird (Prime News berichtete). Die Resolution fordert den Bundesrat auf, das Vorgehen der Türkei zu verurteilen. (ck)

Kommentare

max. 800 Zeichen

Regeln

Ihre Meinung zu einem Artikel ist uns hochwillkommen. Bitte beachten Sie dazu die nachfolgenden Regeln: Bitte beziehen Sie sich bei Ihrem Kommentar auf das Thema des Beitrags und halten Sie sich an den Grundsatz, dass in der Kürze die Würze liegt. Wir behalten uns vor, Kommentare zu kürzen. Geben Sie Ihren Namen an und benutzen Sie keine Namen anderer Personen oder Fantasienamen – ansonsten sieht die Redaktion von einer Publikation ab. Wir werden ferner Kommentare nicht veröffentlichen, wenn deren Inhalte ehrverletzend, rassistisch, unsachlich oder in Mundart oder in einer Fremdsprache verfasst sind. Über diesbezügliche Entscheide wird keine Korrespondenz geführt oder Auskunft erteilt. Weiter weisen wir Sie darauf hin, dass Ihre Beiträge von Suchmaschinen wie Google erfasst werden können. Die Redaktion hat keine Möglichkeit, um Ihre Kommentare aus dem Suchmaschinenindex zu entfernen.

     

 

 

 

     

 

 

 

     

 

 

 

     

 

 

 

Angebote

 

 

 

 

 

 

Zur Übersicht
Aktuelle Artikel
     

 

 

 
     

 

 

 
Schlagzeilen
 
 

Angebote

 

 

 

 

 

 

Zur Übersicht

Newsletter

Abonnieren Sie jetzt den täglichen Prime News Newsletter.