Wirte und Hoteliers drängen auf zusätzliche Gelder
Der Schaden durch den Mini-Lockdown solle mit einer Erhöhung der kantonalen Finanzspritze aufgefangen werden.

In einer gemeinsamen Medienmitteilung fordern der Wirteverband Basel-Stadt und der Basler Hotelier-Verein die Basler Regierung heute Montag dazu auf, schnell zu handeln.
Der «gewaltige Schaden» für das Basler Gastgewerbe durch die Pandemie und den Mini-Lockdown solle mit einer Aufstockung des kantonalen Unterstützungspakets und der Härtefallhilfe des Bundes aufgefangen werden.
«Eine Vermischung des Schadens des zweiten Lockdowns mit dem im September beschlossenen Hilfsprogramm halten wir für unzulässig», lässt sich Maurus Ebneter, Präsident des Wirteverbands Basel-Stadt zitieren.
Es brauche dringend eine Ausweitung der Unterstützung, «um massiven Schaden abzudecken.»
Raphael Wyniger, Präsident des Basler Hotelier-Vereins, hebt hervor, dass die die Basler Betriebe besonders schwer betroffen seien: «Je urbaner ein Kanton und je internationaler seine Gäste, desto stärker kommt das Gastgewerbe unter die Räder.»
Die Verbände betonen, dass sie dankbar sind für die bisherige staatliche Unterstützung. Es brauche jetzt aber weitere Gelder, um die anbahnende Katastrophe zu verhindern.
«Dem Gastgewerbe jetzt nicht stärker zu helfen und zusätzlich den Netto-Schaden des Lockdowns zu übernehmen, wird die öffentliche Hand langfristig teurer zu stehen kommen als jetzt am falschen Ort zu sparen.» (red)
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