04.08.2021 News aus der Region

Nächstes Megaprojekt der Uni: Gesuch für Biomedizin Neubau eingereicht

Das Gebäude soll am Standort des alten Biozentrums entstehen und voraussichtlich 2028 fertiggestellt werden. Die genauen Kosten sind noch unbekannt.

Bild: Webseite Uni Basel / Burckhardt+Partner

Nach langen Verzögerungen und Mehrkosten in Millionenhöhe ist das neue Biozentrum – der Prestigebau der Uni Basel – seit Januar dieses Jahres bezugsbereit. Die ersten Vorlesungen sind für das anstehende Herbstsemester 2021 geplant.

Kaum fertiggestellt, soll nun am Standort des alten Biozentrums ein weiteres neues Forschungsgebäude für das Departement Biomedizin entstehen. Die Universität Basel hat heute Mittwoch das Baugesuch auf dem Life-Science-Campus «Schällemätteli» eingereicht, wie die Hochschule mitteilt.

Bis 2028 soll ein Neubau für das Departement Biomedizin entstehen. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich 2023.

Neubau vereint 70 Forschungs­gruppen von fünf ver­schie­denen Standorten

Mit dem Gebäude soll die «enge Zusammenarbeit» von Wissenschaftlern aus der medizinischen Grundlagenforschung und jenen aus den Universitätsspitälern «architektonisch» abgebildet werden, welche am Departement Biomedizin arbeiten.

«Mit dem Neubau auf dem Campus Schällemätteli entsteht in unmittelbarer Nähe zu den universitären Spitälern und weiteren Life-Science-Einrichtungen ein modernes Forschungsgebäude», so die Uni Basel.

Darin würden die rund 70 Forschungsgruppen des Departements unter einem Dach zusammenführt, die heute auf fünf verschiedene Standorte verteilt sind. Dies schaffe «ideale Voraussetzungen» für den wissenschaftlichen und interdisziplinären Austausch und stärke die Wettbewerbsfähigkeit der Universität Basel.

Das neue Laborgebäude soll mit seinen zwei Unter- und neun Obergeschossen etwa die gleiche Höhe wie das alte Biozentrum aufweisen, schreiben die Verantwortlichen.

 
 

 

 

Kosten noch unbekannt

Die Uni will demnächst in einer öffentlichen Ausschreibung ein Bauunternehmen für den Auftrag ermitteln. Die Investitionskosten würden durch die Universität Basel selbst auf dem Finanzmarkt beschafft, heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Welche Investitionen der Neubau erfordert und ob sie durch die 2014 gesprochenen Garantien der Trägerkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft gedeckt sind, werde sich erst klären, wenn die Angebote der Bau-Bewerber evaluiert wurden.

Die Auswahl des verantwortlichen Bauunternehmens soll Mitte 2022 durch den Universitätsrat erfolgen. Mit der heutigen Eingabe des Baugesuchs beginnt nun das Bewilligungsverfahren. Geplant ist der Baubeginn im Laufe des Jahres 2023.

In einer ersten Etappe wird das alte Gebäude des Biozentrums stockwerkweise zurückgebaut, diese Arbeiten sollen etwa eineinhalb Jahre dauern. Für die Realisierung des Neubaus wird derweil mit rund fünf Jahren gerechnet, sodass das Gebäude voraussichtlich 2028 fertiggestellt und 2029 an die Forschenden übergeben werden kann.

Der direkt an das Pharmazentrum andockende Bau bietet Platz für rund 700 Mitarbeitende und 200 Studierende und hat eine Fläche von über 35'000 Quadratmetern. (red)

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