13.08.2021 News aus der Region

Vorwürfe nach Haus­besetzung in Liestal: Polizei wehrt sich

Sollten «haltlose Anschuldigungen» weitergehen, werde man rechtliche Schritte prüfen.

Polizei-Sprecher Adrian Gaugler kontert die Vorwürfe der Besetzerinnen. Bild: Screenshot / Polizei BL

Die Baselbieter Polizei reagiert auf Vorwürfe, die diese Woche im Zusammenhang mit der Räumung eines besetzten Hauses in Liestal an sie gerichtet wurden.

In einer Video-Botschaft vom Freitagnachmittag hält Polizei-Sprecher Adrian Gaugler umissverständlich fest, dass die Beamten sich korrekt verhalten hätten. «Wir weisen die haltlosen Vorwürfe vehement zurück», so Gaugler.

Konkret geht es um Anschuldigungen von sexueller Belästigung und Erniedrigung. Die Polizei hatte nach Beendigung der Hausbesetzung am Dienstagabend fünf Aktivistinnen mit auf den Posten genommen.

Später äusserten die Besetzerinnen via Medien schwere Vorwürfe gegen die Polizei. Sie seien auf dem Polizeiposten mehrere Stunden festgehalten worden. Dort seien sie sexueller Belästigung, Amtsmissbrauch und erniedrigenden Situationen ausgesetzt gewesen, berichtet etwa «20 Minuten» unter Berufung auf die Aktivistinnen.

Polizei-Sprecher Gaugler dementiert: Die Frauen seien ausschliesslich von weiblichen Polizistinnen kontrolliert worden. Auch sei zu «keinem Zeitpunkt» ein Beamter alleine mit den Frauen in einem Raum gewesen. Gaugler weist ausserdem darauf hin, dass Stand heute weder eine diesbezügliche Beschwerde noch eine Strafanzeige eingangen seien.

Der Sprecher hält fest: Sollten solche «haltlosen Anschuldigungen» weiterhin verbreitet werden, behalte sich die Polizei «rechtliche Schritte» vor. (red)

Die kostenlose Prime News-App – jetzt herunterladen.
App-Store Apple
Google Play

Kommentare

max. 800 Zeichen

Regeln

Ihre Meinung zu einem Artikel ist uns hochwillkommen. Bitte beachten Sie dazu die nachfolgenden Regeln: Bitte beziehen Sie sich bei Ihrem Kommentar auf das Thema des Beitrags und halten Sie sich an den Grundsatz, dass in der Kürze die Würze liegt. Wir behalten uns vor, Kommentare zu kürzen. Geben Sie Ihren Namen an und benutzen Sie keine Namen anderer Personen oder Fantasienamen – ansonsten sieht die Redaktion von einer Publikation ab. Wir werden ferner Kommentare nicht veröffentlichen, wenn deren Inhalte ehrverletzend, rassistisch, unsachlich oder in Mundart oder in einer Fremdsprache verfasst sind. Über diesbezügliche Entscheide wird keine Korrespondenz geführt oder Auskunft erteilt. Weiter weisen wir Sie darauf hin, dass Ihre Beiträge von Suchmaschinen wie Google erfasst werden können. Die Redaktion hat keine Möglichkeit, um Ihre Kommentare aus dem Suchmaschinenindex zu entfernen.

     

 

 

 

     

 

 

 

     

 

 

 

     

 

 

 

Angebote

 

 

 

 

 

 

Zur Übersicht
Schlagzeilen
 
 
Aktuelle Artikel
     

 

 

 
     

 

 

 
Schlagzeilen
 
 

Angebote

 

 

 

 

 

 

Zur Übersicht

Newsletter

Abonniere jetzt den täglichen Prime News Newsletter.