20.10.2021 News aus der Region

Uni Basel bietet Studis und Do­zie­renden Gratis-Covid-Tests an

Ab dem 1. Nov­ember gilt die Zertifi­kats­pflicht in den Hörsälen. Eine externe Securitas-Firma soll für die Kontrollen zu­ständig sein.

Bild: Bilddatenbank Basel-Stadt

Ab 1. November gilt auch an der Universität Basel die Covid-Zertifikatspflicht. Wie die Studierenden und Dozierenden in einer E-Mail vom Mittwochmorgen erfuhren, bietet die Uni jedoch kostenlose Covid-Tests für Ungeimpfte an. Hierfür müsse man sich über ein Online-Formular anmelden.

Alle Details zur Anmeldung und zur Gültigkeit des Zertifikats würden diese Woche mit dem Gesundheitsdepartement Basel-Stadt geklärt und am Freitagabend auf der Webseite der Universität Basel publiziert, heisst es in der Mitteilung.

Gleichzeitig empfehle die Uni Basel allen Universitätsangehörigen dringend, sich impfen zu lassen.

Kosten­frage ungeklärt

Die kostenlosen Tests dürften noch für Diskussionen sorgen. Insbesondere wenn es um die Frage geht, wer für die Finanzierung aufkommt.

Gemäss einem Bericht der Basler Zeitung vom Dienstagabend übernehme grösstenteils der Bund die Kosten. Dies zumindest liess das Basler Gesundheitsdepartement verlauten. Derzeit werde geklärt, ob und in welcher Dimension sich die Trägerkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft am restlichen Betrag beteiligen.

Heute Mittwoch werden zudem im Grossen Rat gleich drei Vorstösse behandelt, zwei von der SVP einer von der SP, in denen in verschiedener Form die Kostenübernahme für Covid-Tests durch den Kanton gefordert wird.

 
 

 

 

Kleber soll lange Schlangen vermeiden

Um vor den Hörsälen lange Schlangen aufgrund der Zertifikatskontrollen zu verhindern, wie es diese Woche bei der FHNW in Muttenz geschehen ist, können geimpfte und genesene Studierende und Dozierende einen «Hologramm-Kleber» beziehen, wie es in der E-Mail an die Studierendenschaft weiter heisst. Diese lassen sich auf die UNIcard kleben und sollen den universitären Alltag erleichtern.

Die Kleber können ab dem 25. Oktober werktags zwischen 8:15 und 16:00 Uhr im «Back on Campus Center» am Petersgraben 52 bezogen werden.

Wieder Norma­lität im Lehr­betrieb

Mit der Einführung der Zertifikatspflicht will die Uni wieder möglichst zur Normalität im Lehrbetrieb zurückkehren. Bei Präsenzveranstaltungen ist neu wieder eine Vollbelegung der Räume erlaubt. Die Maskenpflicht werde jedoch grundsätzlich beibehalten, da eine flächendeckende Zertifikatskontrolle nicht möglich sei.

Anders ist es bei Lehrveranstaltungen bis maximal 30 Personen. Die Dozierenden können in diesem Fall die Zertifikate aller Anwesenden überprüfen lassen. Wenn alle Studierenden über ein solches verfügen, dürfen die Teilnehmenden die Masken ablegen.

Aufschnaufen können jetzt auch die Dozierenden: Sie müssen nicht wie befürchtet die Zertifikate all ihrer Studentinnen und Studenten überprüfen. Stattdessen lässt die Uni Basel einen externen Securitas-Anbieter regelmässige Zertifikatskontrollen durchführen.

Verstösse gegen die Zertifikatspflicht werden geahndet und können Disziplinarmassnahmen bis hin zu einem vorübergehenden Hausverbot an der Universität Basel nach sich ziehen, heisst es in der Mail an die Studierenden weiter.

Auch der Zutritt zur Unibibliothek sowie zu den Verpflegungseinrichtungen ist nur gegen den Vorweis eines Zertifikats erlaubt. Dafür entfällt die Maskenpflicht. «Die Universität Basel schafft spezielle Zonen, in denen mitgebrachte Getränke und Speisen verzehrt werden dürfen», heisst es in dem Communiqué abschliessend. Hier gelten dafür Maskenpflicht und Abstandsregeln.(red)

Die kostenlose Prime News-App – jetzt herunterladen.
App-Store Apple
Google Play

Kommentare

max. 800 Zeichen

Regeln

Ihre Meinung zu einem Artikel ist uns hochwillkommen. Bitte beachten Sie dazu die nachfolgenden Regeln: Bitte beziehen Sie sich bei Ihrem Kommentar auf das Thema des Beitrags und halten Sie sich an den Grundsatz, dass in der Kürze die Würze liegt. Wir behalten uns vor, Kommentare zu kürzen. Geben Sie Ihren Namen an und benutzen Sie keine Namen anderer Personen oder Fantasienamen – ansonsten sieht die Redaktion von einer Publikation ab. Wir werden ferner Kommentare nicht veröffentlichen, wenn deren Inhalte ehrverletzend, rassistisch, unsachlich oder in Mundart oder in einer Fremdsprache verfasst sind. Über diesbezügliche Entscheide wird keine Korrespondenz geführt oder Auskunft erteilt. Weiter weisen wir Sie darauf hin, dass Ihre Beiträge von Suchmaschinen wie Google erfasst werden können. Die Redaktion hat keine Möglichkeit, um Ihre Kommentare aus dem Suchmaschinenindex zu entfernen.

     

 

 

 

     

 

 

 

     

 

 

 

     

 

 

 

Angebote

 

 

 

 

 

 

Zur Übersicht
Schlagzeilen
 
 
Aktuelle Artikel
     

 

 

 
     

 

 

 
Schlagzeilen
 
 

Angebote

 

 

 

 

 

 

Zur Übersicht

Newsletter

Abonniere jetzt den täglichen Prime News Newsletter.