04.09.2022 News aus der Region

Schifferstechen: Bürgerliche Regierungs­räte gehen baden

Beim Prominenten­stechen auf der Kraft­werk­insel blieben Lukas Engelberger und Conradin Cramer ohne Stich.

Nahmen ihre Nieder­lagen mit Humor: Conradin Cramer (l.) und Lukas Engelberger mussten unfreiwillig mit dem Rhein vorliebnehmen. Bild: Christian Keller

Im politischen Duell sind sie zweifellos versiert – doch wie sieht es aus, wenn sich die beiden Basler Regierungsräte Lukas Engelberger (Mitte) und Conradin Cramer (LDP) im echten Zweikampf messen müssen?

Am Samstagnachmittag kam es beim Schifferstechen der E.E. Zunft zu Schiffleuten auf der Kraftwerkinsel Birsfelden – der Traditionsanlass findet alle drei Jahre statt – zum vielversprechenden Showdown. Die beiden Magistraten waren von OK-Präsident Christoph Eberle zum «Prominentenstechen» eingeladen worden und hatten diese ohne zu zögern angenommen. 

Auf dem Weidling stellten sie dann mutig ihren Mann, tapfer hielten sie die Lanze dem Gegner entgegen – um kurz darauf, unter dem Raunen des Publikums, im Rhein zu landen. Weder Engelberger noch Cramer hatten einen Stich. Bereits in Runde 1 war Schluss.

Unter den Anwesenden, die das Spektakel am trockenen Ufer mitverfolgten, entlockte der frühzeitige «Abgang» der beiden Herren Regierungsräte den einen oder anderen heiteren Kommentar. «Engelbergerger und Cramer gehen baden», schlug Prime News als Headline vor. «Nein, besser: Basels Bürgerliche gehen baden!», meinte eine andere Stimme, was für allgemeines Gelächter sorgte.

Engelberger und Cramer nahmen es sportlich, mischten sich später bei Bier, Wurst und feinen Fischknusperli unters Volk. Gleiches galt für Fabienne Beyerle, Präsidentin des Basler Bürgerrats, die sich ebenfalls gegen ihre Kontrahentin zweifach geschlagen geben musste.

OK-Präsident Christoph Eberle gratulierte Cramer und Engelberger für ihre Schifferstechen-Teilnahme – und erhielt eine herzlich nasse Umarmung. Bild: Christian Keller

Eigentlich hätte auch Regierungsrätin Esther Keller (GLP) beim Prominentenstechen mitmischen sollen. Sie musste sich jedoch kurzfristig entschuldigen. Die Abwesenheit wurde vom Turnierspeaker mit der bissigen Bemerkung quittiert, es werde gemunkelt, Verkehrsdirektorin Keller habe keinen Parkplatz gefunden.

Das Prominentenstechen gewann übrigens Christoph Bütikofer. Das ist nicht überraschend: Bütikofer ist Geschäftsleitungsmitglied der Bank CIC – und die Bank gewinnt bekanntlich immer. (ck)

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