26.02.2024 News aus der Region

Juso Basel fordert Abschaffung der Studiengebühren

Die Jungpartei bezeichnet die Semestergebühren als «grosse Belastung», die der Chancengleichheit entgegensteht.

Bild: Christian Flierl

Die Forderung ist nicht neu. Meist beschränkte sie sich jedoch darauf, eine Erhöhung der Studiengebühren zu bekämpfen. Jetzt geht die Basler Juso unter der neuen Parteileitung auf tutti: Weg mit den Semestergebühren für die Universität Basel und auch die Fachhochschulen.

Diese liegen derzeit bei 850 Franken bei der Uni und 700 Franken bei der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Die Gebühren würden jedoch nur einen «überschaubaren Posten» an den Betriebskosten leisten, so die Juso. Bei der Uni werden die Semestergebühren unter «übrige Erträge» aufgeführt, die 7,5 Prozent der Finanzierung ausmachen. Mit 68 Prozent übernehmen die Kantone und der Bund den Hauptbeitrag.

«Während die Semesterbeiträge der Immatrikulierten für die Universitäten und (Fach-)hochschulen ein symbolischer Beitrag bleiben, kommen viele Studierende an ihre finanzielle Grenzen», so David Portmann in der Medienmitteilung, Co-Vizepräsident der JUSO Basel-Stadt. Wenn die Semestergebühr entfalle, bleibe mehr Zeit zum Lernen, weil etwa der «zweite Studi-Job» nicht mehr vonnöten sei. Das bringe Chancengleichheit.

«Abschaffung Gebühren oder reiche Eltern für alle»

«Das Bild einer studierenden Person, die im Eltern-Hotel lebt und nebst dem Studieren auf der faulen Haut sitzt, stimmt mitnichten. Die Semestergebühren stellen indes eine grosse Belastung für Studierende dar», lässt sich Co-Präsident David Portmann in der Medienmitteilung zitieren.

In dem Zusammenhang kritisiert die JUSO Basel-Stadt den von der Uni Basel im Dezember aufgebrachten Vorschlag, die Studiengebühren ab dem zwölften Semester zu verdoppeln.

«Wer will, dass die Student*innen schneller studieren, der sollte dafür sorgen, dass die Bildungsinstitutionen für alle bezahlbar(er) und zugänglich werden. So fordern wir die Abschaffung der Studiengebühren oder halt: Reiche Eltern für alle!», so Ella Haefeli, Präsidentin der JUSO Basel-Stadt. (Red)

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