18.01.2026 News aus der Region

Maurice Weiss und Valeria Balmelli ho­len am «Offizielle» er­neut Königstitel

Trommler und Pfeiferinnen massen sich während drei Tagen am Preistrommeln und -pfeifen im Basler Volkshaus.

Maurice Weiss und Valeria Balmelli. Bild: zVg

Zwei bekannte Namen haben das Finale der «Alten» am «Offizielle» für sich entschieden. Wie die Organisatoren mitteilen, hat Valeria Balmelli von der Clique Naarebaschi ihren letztjährigen Titel verteidigt. Damit darf sie sich zum vierten Mal Pfeiferkönigin nennen. Maurice Weiss gelang das Kunststück zum dritten Mal. Der Trommler von den Ueli 1876 holte die Tambourenkrone.

Im vollen Festsaal des Volkshauses sind bei den «Alten» am Samstagabend in der Einzelkonkurrenz 28 Personen angetreten. Zudem präsentierten 19 Gruppen und 13 Duos ihr Können. Wie es im Communiqué des «Offizielle Basler Bryysdrummle und -Pfyffe» heisst, hat Maurice Weiss mit dem «Pumperniggel» den sechsfachen Trommelkönig Stefan Freiermuth von den Chriesibuebe auf den zweiten Platz verwiesen. Dritter wurde Nicolas Wesp von den Naarebaschi.

Pfeiferkönigin Valeria Balmelli holte die Krone mit dem Stück «Joung-Bois». Den zweiten Platz erreichte Géraldine Gehrig von den Aagfrässene, gefolgt von Audrey Stoffler von den VKB.

Aagfrässene sie­gen in Solo Duo-Konkurrenz

In der Solo Duo-Konkurrenz haben Géraldine und Nicolas Gehrig von den Aagfrässene die Jury am meisten zu überzeugen vermocht. Die beiden holten mit dem «Husar» ihren zweiten Titel in dieser Kategorie. Den zweiten Platz belegte Marina Suter von den Basler Dybli zusammen mit André Rütti von der Olympia. Dritte wurden Jlena Suter, ebenfalls Basler Dybli, und Dominik Mangold von den Glunggi.

Den ersten Platz bei den Tambouren-Gruppen ertrommelte sich die Olympia mit dem Marsch «Mätzli». Auf sie folgte eine wilde Gruppe und die Chriesibuebe.

In der Konkurrenz der Pfeifer-Gruppen machte eine wilde Gruppe mit dem «Husar» das Rennen, vor den Naarebaschi und einer weiteren wilden Formation. In der gemischten-Gruppenkonkurrenz belegte ebenfalls eine wilde Gruppe mit dem Marsch «Sodeli» den ersten Rang. Dahinter platzierten sich die Naarebaschi und die Basler Rolli.

Das Podest bei den 13- bis 18-Jährigen

Grosse Konkurrenz bei den «Jungen»

Bei den «Jungen» fielen die Entscheidungen am Samstagnachmittag. In dieser Kategorie traten Fasnächtlerinnen und Fasnächtler in der Altersgruppe der 13- bis 18-Jährigen gegeneinander an. In der Einzelkonkurrenz gingen 28 Junge an den Start. Bei den Gruppen massen sich 19, bei den Duos 12.

Zum Trommelkönig erkor die Jury Gion Obrist von der Olympia. Dahinter klassierte sich Lorin Schmid von den Gassegötter und Sämi Baltisberger von den VKB. Gianna Balmelli gewann nach dem letztjährigen dritten Platz erstmals die Pfeiferkonkurrenz. Auf dem Podest folgten Timm Baltis von den Basler Bebbi und Fiona Senn von der Naarebaschi Clique.

Fasnachtsmusik auf hohem Niveau war gemäss Mitteilung auch in der beliebten Solo Duo-Konkurrenz zu hören. Hier verteidigten Fiona und Leander Senn von den Naarebaschi ihren Titel vom letzten Jahr. Platz zwei belegten Alessia Cominotti von den Aagfrässene und Damian Eicher von der Breo, gefolgt von Leon Schmidlin und Gion Obrist, beide Olympia.

Bei den jungen Tambouren-Gruppen holten sich die Gassegötter den ersten Platz vor einer wilden Gruppe und Olympia. Die Konkurrenz der Pfeifer-Gruppen entschieden die Naarebaschi für sich, Platz zwei ging an die Basler Bebbi, den dritten Rang belegte die Olympia. Schliesslich holten sich die Basler Bebbi den Sieg in der gemischten Gruppenkonkurrenz vor Olympia und Basler Rolli.

Zeigten «beeindruckende» Vorträge: Die «Binggis». Bild: zVg

Nina Baltis und Nino Weber schwingen oben aus

In der Kategorie der Jüngsten fielen die Entscheidungen bereits am vergangenen Samstagmorgen. Zur Pfeiferkönigin krönte sich erstmals Nina Baltis von den Muggedätscher. Trommelkönig darf sich ab sofort Nino Weber von den Opti-Mischte nennen.

Am Finale der «Binggis» sind laut Communiqué 45 Kinder unter 12 Jahren gestartet. Die Vorträge seien «beeindruckend» gewesen.

Nina Baltis verwies Elin Engeler und Lucie Minder, beide von den Seibi, auf die Plätze zwei und drei. Hinter Nino Weber rangierten sich Velasco Harfst von der Olympia und Fréderic Ernst von den Naarebaschi.

Den dreitägigen Anlass haben in diesem Jahr die Stammvereine Pfluderi und Barbara-Club organisiert. Unterstützt wurden sie dabei vom CCB und der Spezi-Clique.

Die vollständigen Ranglisten und Bilder zum «Offiziells Basler Bryysdrummle und -Pfyffe» gibt es hier. (mar)

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