05.02.2026 News aus der Region

Helvetia: Neuer Markenauftritt kostet über eine Milliarde Franken

Helvetia Baloise hat sich für einen neuen, über alle Ländereinheiten einheitlichen Markenauftritt entschieden: Der Name Baloise verschwindet.

Beim neu fusionierten Versicherungskonzern Helvetia Baloise verschwindet der Name Baloise. Bild: Christian Keller

Anfang Dezember wurde die Fusion der Versicherungskonzerne Helvetia und Baloise mitgeteilt. Das Unternehmen soll der grösste Allbranchenversicherer der Schweiz werden und eine führende Position in Europa erlangen. Auf der Minusseite steht ein Personalabbau von bis zu 2'600 Stellen (1'800 in der Schweiz) – und das Wort Baloise im Firmennamen. Letzteres teilte der Konzern am Donnerstag in einem Communiqué mit.

Übrig bleibt lediglich das Klötzchen-Logo. In der Sprache des Konzerns klingt das so: «Bei der optischen Umsetzung kommt es zu einer Verschmelzung der arrivierten Wortmarke 'Helvetia' mit der erst 2022 durch ein Rebranding modernisierten Bildmarke sowie der Farb- und Schriftwelt von Baloise.»

Neuer Helvetia-Auftritt. Bild: Screenshot Medienmitteilung Helvetia

Die neue Marke werde ab 2026 schrittweise in den verschiedenen Märkten eingeführt und bilde damit die Basis für einen «erfolgreichen und modernen Marktauftritt». 

Handelszeitung-Redaktor: Helvetia hat Baloise übernommen

Redaktor Michael Heim von der Handelszeitung ortet in einem Linkedin-Post eine tiefere Ursache für den neuen Markenauftritt: «Denn er zeigt, wer hinter den Kulissen wen übernommen hat: Die Helvetia die Baloise. In den letzten Monaten wurden zahlreiche interne Machtkämpfe ausgefochten - nicht zuletzt auch um die Markenfrage. Und da konnten sich die Helvetia-Leute offenbar stärker durchsetzen. Das war auch zu erwarten, wenn bei einer Fusion sowohl der CEO (Fabian Rupprecht), als auch der Länderchef Schweiz (Martin Jara) beide von der gleichen Seite kommen.»

Der Namenswechsel ist übrigens geldschwer. Helvetia schreibt: «Aufgrund der geltenden IFRS-Regelungen muss die Wortmarke «Baloise» aktiviert und über die Zeit amortisiert werden. Daraus resultiert für das Geschäftsjahr 2026 ein vorgezogener IFRS-Amortisierungsaufwand von insgesamt 1'000 Millionen bis 1'100 Millionen Franken nach Steuern.» Also: Über eine Milliarde Franken.

IFRS: Die International Financial Reporting Standards sind internationale Vorschriften zur Rechnungslegung für Unternehmen. (cb)

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