Stephanie Thomann: Die Stimme von Au Bouquet
Seit 24 Jahren arbeitet die Floristin im Blumengeschäft mit. Sie ist die Schaltzentrale, wo alle Fäden zusammenlaufen.
Es war im Jahr 1996, als Stephanie Thomann nach einem Coiffeur-Termin durch die Aeschenvorstadt flanierte und dabei das Blumengeschäft Au Bouquet entdeckte. Die Floristin, aufgewachsen im deutschen Herten nahe Rheinfelden, war damals soeben von einem dreijährigen Aufenthalt in Darmstadt zurückgekehrt.
«Ich hatte das Bedürfnis nach Stadtleben und dachte: Das sieht nett aus. Komm, bewirb dich doch einfach einmal», erzählt die Frohnatur bei einem Kaffee. Kurze Zeit später erhielt sie den Job.
Seither sind 24 Jahre wie im Flug vergangen – und Stephanie Thomann inzwischen die langjährigste Angestellte im 16-köpfigen Team. Bei den Kundinnen und Kunden ist die leidenschaftliche Ultra-Bergläuferin und Rennrad-Fahrerin die Stimme, die alle kennen: Verantwortlich für sämtliche Anfragen, nimmt sie die Anrufe im Geschäft entgegen.
«Stephanie ist viel mehr als eine Telefonistin. Sie ist die Schaltstelle unseres Geschäfts. Bei ihr laufen alle Fäden zusammen.»
Blumen Au Bouquet-Geschäftsführer Andreas Bertschmann über Stephanie Thomann
Eine Arbeit, die sie fordert, ihr aber ausgesprochen gut gefällt: «Der Kontakt zu den Kundinnen und Kunden ist nicht aufgezwungen oder künstlich. Häufig sind die Menschen sehr freundlich und herzlich. Manche davon kenne ich seit vielen Jahren und weiss genau um ihre Vorlieben.»
Gerade in Corona-Zeiten hat Stephanie Thomann eine Art «Renaissance» des Telefons erlebt. Bei den Blumen-Bestellungen hätten die Anrufenden häufig auch über ihre persönliche Situation gesprochen. «Die Menschen hatten ein Mitteilungsbedürfnis und haben sich uns anvertraut. Das hat mich berührt.»
Schaltstelle von Au Bouquet
Angestellt worden war Stephanie Thomann noch von Au Bouquet-Patron Ernst Bertschmann. «Von ihm habe ich unglaublich viel über Logistik und präzise Planung gelernt», blickt sie zurück. Der Senior hat unterdessen den Führungsstab an Junior Andreas Bertschmann weitergereicht.
«Stephanie ist viel mehr als eine Telefonistin. Sie ist die Schaltstelle unseres Geschäfts. Bei ihr laufen alle Fäden zusammen», hält dieser im Gespräch fest.
Andreas Bertschmann zollt seiner langjährigen Angestellten hohe Anerkennung: «Ihre Aufgabenbereiche sind anspruchsvoll und erfordern höchste Konzentration. Schliesslich gibt es heute neben dem Telefon auch andere Bestelllkanäle, etwa per E-Mail, Fleurop-Aufträgen oder Onlineshop. Stephanie macht das ganz hervorragend.»
Die Floristin hat sich aber nicht gänzlich von der Front zurückgezogen. Wenn Not am Mann oder der Frau ist, hilft sie im Atelier mit. «Einen Blumenstrauss vorzubereiten, macht mir nach wie vor Freude.» Überhaupt schätze sie die Vielseitigkeit in ihrem Berufsalltag, sagt Stephanie Thomann. Jeder Tag sei anders.
Starke Veränderungen in der Branche
Die Veränderungen, die es über die Jahre in der Floristik-Branche gegeben habe, seien derweil gross. Früher seien die Läden mit Schnittblumen vollgestellt gewesen, das Geld habe weniger eine Rolle gespielt. Das sei heute komplett anders.
«Die Erwartungshaltung der Kunden ist eine ganz andere geworden: So haben zum Beispiel das Design oder die Accessoires enorm an Bedeutung gewonnen. Und auch die Beratung ist gefragter als zuvor», bilanziert Stephanie Thomann.
Auf die Idee, einmal etwas anderes zu machen, sei sie bislang nie gekommen. Die Blumen Au Bouquet-Equipe sei wie eine kleine Familie. «Gemeinsam gehen wir durch dick und dünn», sagt Stephanie Thomann.
Floristik aus Leidenschaft
Blumen Au Bouquet
Elisabethenstrasse 15, 4010 Basel
Tel.: +41 61 272 47 24
Beiträge, die als «Sponsored» gekennzeichnet sind, sind Werbung und nicht Teil des redaktionellen Angebots.