Wenig Arbeit für die Polizei am Schwingfest
Die Baselbieter Blaulicht-Organisationen ziehen eine positive Bilanz des ESAF. Am meisten gefordert war die Sanität.
Rund 400'000 Besucherinnen und Besucher fanden sich über's Wochenende auf dem Schwingfest-Gelände in Pratteln ein. Trotz dieser Menschenmengen verlief der Anlass allerdings friedlich. Diese Bilanz teilt die Baselbieter Kantonspolizei am späteren Sonntagabend mit.
«Die Polizei Basel-Landschaft ist mit dem Verlauf des ESAF sehr zufrieden», heisst es in der Mitteilung. Das Fest sei «ohne nennenswerte Zwischenfälle» verlaufen.
Die Baselbieter Polizei war mit einem extra eingerichteten «Polizei-Chalet» auf dem Festgelände präsent. Dort habe man «spannende Gespräche mit den Festbesuchenden» führen können, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Anzeigen seien indes keine eingegangen.
Sanität mit 1'100 Einsätzen
Vereinzelte Einsätze habe es nur wegen «alkoholisierten Personen sowie Streitigkeiten» gegeben. Auch für die Feuerwehr blieb es ruhig: Diese habe insgesamt fünf Einsätze geleistet, drei «kleinere Brände» und zwei «technische Hilfeleistungen».
Am meisten zu tun hatte die Sanität: «Die 11 Sanitätsposten verzeichneten in Summe etwas über 1'100 Hilfeleistungen», schreibt die Polizei. Damit habe das Patientenaufkommen «im erwarteten Bereich» gelegen. 35 Personen mussten ins Spital gebracht werden.
«Die Baselbieter Blaulicht-Organisationen danken allen Festbesucherinnen und Festbesuchern für dieses friedliche und stimmungsvolle Schwing- und Älplerfest 2022», heisst es in der Mitteilung abschliessend.
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