03.12.2022 Sponsored Content 2 minMinuten Lesedauer

Im Tierpark Lange Erlen zieht der Winter ein

von Tierpark Lange Erlen

Auch in der kalten Jahreszeit lohnt sich der Besuch – es gibt vieles zu entdecken. Die Tiere stellen sich mit unterschiedlichen Strategien auf den Winter ein. Unterstützen Sie unsere Institution mit einer Spende.

Der Luchs gehört zu den Stars im Tierpark Lange Erlen. Bild: Tierpark Lange Erlen / Markus Rindisbacher

Die Woll- und Wildschweine bekommen ein warmes Winterfell mit dichter Unterwolle. So sind sie, ebenso wie Rothirsch, Wisent und Gämse, gut vor eisigen Temperaturen und Regen oder Schnee geschützt.

Die meisten unserer Vögel ersetzten das sommerliche Gefieder durch ein dichtes, daunenreiches Federkleid. Die Luftschicht zwischen den Federn bildet zudem ein isolierendes Polster, das den Körper vor der Kälte schützt.

Tiere wie Füchse oder auch Wildkaninchen, Mäuse und Ratten wärmen sich durch das Zusammenrollen oder das Zusammenkuscheln mehrerer Tiere und suchen sich frostsichere Plätze wie Höhlen und Spalten.

Laubfrosch und Ringelnatter überleben die kalte Zeit in einer Winterstarre. Manche unserer Sommergäste ziehen auch gleich ganz weg. Die meisten Störche haben sich bereits im August auf den Weg zu ihrem Winterquartier in Afrika gemacht.

Bild: Tierpark Lange Erlen / Gerhard Haag

Frostschutz und Menü­wechsel

In unserem 1871 gegründeten Tierpark mitten im Naherholungsgebiet Langen Erlen werden naturgemäss nur wenige Vorkehrungen gegen die Kälte getroffen. Grundsätzlich werden ungeschützte Wasserleitungen abgestellt und entleert, Tränkeheizungen eingeschaltet und gewisse Stallungen mit Heizstrahlern aufgewärmt.

Zudem wird bei einigen Tieren der Winterbetrieb eingeführt: So verbringen die Ponys und Esel während der kalten Jahreszeit die Nacht im Stall und gewisse Futterpläne werden auf Winterfütterung umgestellt.

Der Rothirsch gehört zu den vor­wiegend einheimischen Tieren im Tier­park Lange Erlen. Bild: Tierpark Lange Erlen / Andreas Krähenbühl

Den Tierpflegenden steht im Winter weniger Tageslicht zur Verfügung, das heisst die Zeit für die Erledigung der täglichen Arbeiten wird geringer. Dies ist aber auch richtig so, da man die Tiere im Winter möglichst in Ruhe lassen sollte.

Viele Tiere sind auf Energiesparen eingestellt und benützen das «Zusammenrücken» auch für die Paarungszeit, wie zum Beispiel die Wildschweine, Füchse, Wildkatzen und gewisse Eulenarten. Auf diese Umstände nehmen die Tierpflegenden, wo immer möglich, Rücksicht und erledigen darum im Winter keine grösseren Unterhaltsarbeiten an den Gehegen. 

Unterstützen Sie den Tierpark Lange Erlen. Mit dem QR-Code der TWINT-App können Sie unkompliziert spenden. Vielen Dank!

Tierpark Lange Erlen

Das ganze Jahr kosten­los offen

Öffnungszeiten
November bis Februar täglich 8 – 17 Uhr
Eintritt frei

Weitere Informationen
Tel.: 061 681 43 44
Webseite
Facebook 

Für Spenden
IBAN CH04 0900 0000 4000 5193 6

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