03.05.2024 Fürobebier 46 minMinuten Lesedauer

«Ich arbeite nicht mit Putin-freun­dlichen Autoren»

Die Überset­zerin russischer Literatur Doro­thea Trotten­berg über die Liebe zur Spra­che und ihre Bezie­hung zu Russland.

Eine Expertin für rus­sische Lite­ratur im Gespräch

Bild: Luca Thoma

Seit über zehn Jahren führt Russland Krieg gegen die Ukraine, seit zwei Jahren im Rahmen einer Vollinvasion des Nachbarlands. Ist es angesichts dieser Brutalität noch angebracht, russische Literatur zu lesen?

Oder ist es derzeit im Gegenteil umso wichtiger, um die Hintergründe des Krieges zu verstehen und putin-kritische Autorinnen und Autoren kennenzulernen, die sich für ein anderes Russland einsetzen?

Über diese Frage diskutiert Dorothea Trottenberg, vielfach ausgezeichnete Übersetzerin russischer Literatur und Fachreferentin für Slavistik und Osteuropa-Studien an der Basler Universitätsbibliothek, im Fürobebier.

Trottenberg, die als junge Frau mehrfach die Sowjetunion bereiste und bis heute enge Kontakte nach Russland hat, spricht im Podcast über ihre Faszination für das Übersetzen, ihr Interesse an russischer Literatur und ihre Beziehung zu einem Land, das sich innert weniger Jahrzehnte von einer fragilen Demokratie in eine Diktatur verwandelte.

Im Gespräch mit Prime News-Redaktor Luca Thoma gibt Trottenberg Einblick in ihren Arbeitsalltag und erzählt, wie es sich anfühlt, ganz tief in ein Buch einzutauchen.

Der Fürobebier-Podcast wird präsentiert von der Biermanufaktur Birtel Bier auf dem Dreispitz.

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Luca Thoma

Luca Thoma

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