13.02.2025 Fürobebier 29 minMinuten Lesedauer

«Gut vernetzte Men­schen können total einsam sein»

Der Psychologe Udo Rauch­fleisch erklärt, warum Einsam­keit ein gesell­schaftliches Problem ist, das Jung und Alt betrifft.

Einsamkeit als grosses soziales Problem

Bild: Luca Thoma

«Ich habe mit Menschen gesprochen, die viele Kontakte, ein gutes Einkommen und ein grosses Netzwerk haben – und sich trotzdem extrem einsam fühlen»: In seinem neuen Buch beschäftigt sich der Basler Psychologe und Autor Udo Rauchfleisch mit dem Thema.

Doch warum fühlen sich in der heutigen Zeit so viele Menschen einsam? Welche Formen von Einsamkeit gibt es? Im Fürobebier spricht Rauchfleisch mit den Prime News-Journalisten Martin Schilling und Luca Thoma über die «Herausforderung unserer Zeit». 

Der Psychologe erklärt, warum Alleinsein und Einsamkeit nur wenig miteinander zu tun haben, warum die «Qualität der sozialen Kontakte» ausschlaggebend ist und dass der «selbstgewählte Rückzug» für viele Leute bisweilen sehr wohltuend sein kann. 

Rauchfleisch bewertet im Podcast den Einfluss der Corona-Pandemie, die «Auswirkungen auf uns alle» hatte und viele Menschen langfristig von ihrem Sozialleben entwöhnte. Ausserdem ordnet er Studienergebnisse ein, denen zufolge junge Menschen sich besonders oft einsam fühlen: «Sie haben keine Lobby und fallen oft zwischen Stuhl und Bank.»

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Martin Schilling

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Luca Thoma

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