«Es ist ein Irrsinn, was im Gesundheitswesen läuft»
Sonnenhalde-CEO Anja Oswald fordert einen Paradigmenwechsel und das Ende der kostspieligen «Reparaturmedizin».
Darum geht's
Wie soll eine private Gesundheitsinstitution wie die Sonnenhalde in Riehen im Wettbewerb gegen die öffentlichen Leistungserbringer bestehen? Das sei eigentlich gar nicht möglich, weil unfaire Marktbedingungen herrschten, sagt Anja Oswald in der neusten Ausgabe von «Wirtschaft on Air».
Die 57-jährige promovierte Fachärztin für Orthopädie und Traumatologie leitet seit 10 Jahren als CEO die traditionsreiche Sonnenhalde, welche Dienstleistungen im Bereich der Psychiatrie, Psychotherapie und der mentalen Gesundheit erbringt. In diesem Jahr feiert die Sonnenhalde – inzwischen vertreten an drei Standorten in Riehen, Basel und Reinach – ihr 125-jähriges Bestehen.
Für Anja Oswald ist klar: Es braucht einen Paradigmenwechsel. Dass der Staat mit seiner Politik die öffentlichen Spitäler bevorzuge, sei innovationsschädlich und verhindere das grosse Sparpotenzial im Gesundheitswesen. Ohnehin müsse man wegkommen von der teuren «Reparaturmedizin».
Welche Punkte meint Anja Oswald genau und welche Reformen schlägt sie vor? Was muss sich ändern? Und wie funktioniert der Leadership bei der Sonnenhalde mit ihren 250 Angestellten? Über diese und weitere Themen sprechen wir in dieser Sendung.
«Wirtschaft on Air» erscheint einmal pro Monat und ist eine Kooperation zwischen Prime News und der Handelskammer beider Basel. Das Gespräch wird jeweils in einer Gondel der Wasserfallen-Bahn in Reigoldswil aufgezeichnet.

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