Der grosse Schlagabtausch zur Verkehrspolitik
Stau, Stau, nochmals Stau: Aber was ist die Lösung? Es diskutieren Daniel Seiler (FDP) und Florence Brenzikofer (Grüne).
Es reicht. Und zwar endgültig. Das ist die erklärte Meinung von zwölf regionalen Wirtschafts- und Verkehrsverbänden. Die Stausituation auf den Strassen sei unhaltbar geworden, erklärten Vertreterinnen und Vertreter Anfang Januar bei der Übergabe einer Petition mit 2'100 Unterschriften im Basler Rathaus.
Zu ihnen gehört auch Daniel Seiler, FDP-Grossrat und Direktor des ACS beider Basel. Der bürgerliche Verkehrspolitiker ist zu Gast in der neusten Ausgabe des Kreuzverhörs. Ihm gegenüber steht die grüne Baselbieter Nationalrätin Florence Brenzikofer, die sich in verschiedenen Funktionen für den öffentlichen Verkehr einsetzt.
Brenzikofer stellt das Stau-Problem nicht in Abrede, weist die Forderungen der Wirtschafts- und Verkehrsverbände aber dennoch zurück. Vor allem das Ansinnen, den vom Volk abgelehnten Rheintunnel ein zweites Mal zu lancieren, kommt für sie nicht in Frage. Die Grüne steht dem Strassenausbau generell ablehnend gegenüber.
Wie aber soll es in der Verkehrspolitik weitergehen, wenn die Fronten so verhärtet sind und der Kollaps auf den Autobahnen und Kantonsstrassen zum Normalfall wird? Oder gibt es vielleicht doch in manchen Punkten Übereinstimmung, die eine rasche Problemlösung, sprich: weniger Stau, beinhalten? Auch darüber sprechen wir im Kreuzverhör.
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