Caritas-Markt: Drei Säulen für wirksame Armutsbekämpfung
Preisgünstiger Detailhandel, gezielte Arbeitsintegration und soziale Unterstützung verbinden sich zu einem wirkungsvollen Ganzen.
Was haben die Gerichte Croque Monsieur, Bami Goreng und Porridge gemeinsam? Alle drei Rezepte finden sich in der App des Caritas-Markts. Und sie sind alle günstiger als drei Franken pro Portion, wenn man die passenden Zutaten im Caritas-Markt an der Feldbergstrasse erwirbt. Dort können armutsbetroffene Menschen mit KulturLegi günstiger einkaufen.
«Die Wirkung entsteht, weil alle drei Säulen ineinandergreifen»
Der Detailhandel ist der erste der drei Säulen der Caritas-Märkte. Der Caritas-Markt ist ein moderner Laden des täglichen Bedarfs: Zum Verkauf stehen Früchte und Gemüse, Tiefkühlwaren, Alltagsgegenstände, Hygieneartikel, Küchenutensilien – alles bis zu 70 Prozent günstiger als in anderen Geschäften. «Es geht vor allem um selbstbestimmtes Einkaufen», sagt Tim Murer, Geschäftsführer des Caritas-Markts.
Die Arbeitsintegration stellt die zweite Säule dar. Der Caritas-Markt bietet Menschen, die lange Zeit arbeitslos waren, die Möglichkeit, sich im Detailhandel ausbilden zu lassen und wieder in einen geregelten Tagesablauf hineinzufinden.
Ausserdem ist der Markt auch ein Ort der Integration. Er soll «einen Raum schaffen, an dem man sich austauschen kann und an dem man willkommen ist, egal wer man ist», so Murer. Die Mitarbeitenden der Caritas-Märkte haben so die Möglichkeit, mit Menschen in Kontakt zu kommen, um zusätzliche niederschwellige Hilfe anzubieten. Um sie dort zu unterstützen, wo sie es brauchen.
«Die Wirkung entsteht, weil alle drei Säulen ineinandergreifen», sagt Murer. «Die Caritas-Märkte sind ein sozialer Ankerpunkt. Sie fördern Selbstbestimmung, entlasten Haushalte mit kleinem Budget und bieten Menschen neue Perspektiven im Arbeitsleben.»
Ein Drittel der Kunden nutzen die App
Durch die Caritas-App werden die drei Säulen durch eine digitale Ebene ergänzt. Dort finden sich die angesprochenen Rezepte mit Zutaten aus dem Caritas-Markt und der Zubereitungszeit. «Wir wollen zeigen, dass man sich auch günstig gesund und ausgewogen ernähren kann», sagt Tim Murer. Wie im gesamten Caritas-Markt-Konzept handle es sich auch hier um ein Angebot. Denn auch Tiefkühlpizza und Fertiglasagne sind im Regal zu finden. «Wir zeigen Optionen auf und geben nicht vor, was richtig und was falsch ist.»
Mit dem Scannen eines QR-Codes in der App gibt es Rabatt-Aktionen. Zudem stellt die Plattform niederschwellig regionale Informationen für armutsbetroffene Menschen bereit, etwa Hinweise auf Angebote wie Schuldenberatung.
Laut Lina Erol, Marktleiterin in Basel, nutzt rund ein Drittel der Kundinnen und Kunden die App. «Vor allem, weil viele Grundnahrungsmittel dauerhaft reduziert sind, sind die Menschen dankbar dafür.»
Eine Kundin sagt: «Caritas verkauft sowieso schon günstig, und dann bekommt man noch 20 Prozent Rabatt dazu.» Das sei «sehr gut, besonders wenn man mal knapp bei Kasse ist». Ausserdem sei die App einfach zu benutzen: «Nur einscannen und dann bekommt man automatisch Vergünstigungen», erklären Einkaufende. Vergangenes Jahr wurde die App bereits als beste barrierefreie App der Schweiz prämiert.
Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs zu reduzierten Preisen
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag 10:00-12:00 und 14:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 12:00
Jeden ersten Mittwoch im Monat gibt es 10 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment.
Kontakt:
Feldbergstrasse 67
4057 Basel
Telefon: +41 76 690 18 91
https://caritas-regio.ch/angebote/guenstiger-leben/caritas-markt
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