13.03.2026 Sponsored Content 3 minMinuten Lesedauer

Schutz vor Einbrüchen auch im Frühjahr

Die Polizei Basel-Landschaft empfiehlt pro­aktive Mass­nahmen gegen Einbruch­diebstahl. Das gilt es zu beachten.

von Polizei BL
Oft verschaffen sich Einbrecher über Fenster oder Balkone Zutritt zu Häusern und Wohnungen. Symbolbild: Canva

Die Abenddämmerung verschiebt sich zeitlich langsam nach hinten. Trotzdem werden nach wie vor viele Einbrüche schwerpunktmässig ab Beginn der Dämmerung bis circa 22.00 Uhr verübt. Die Täter verschaffen sich primär über Sitzplatztüren, Fenster und Hochparterre-Balkons Zutritt zu Häusern und Wohnungen. Beliebte Einstiegsstellen sind auch ungesicherte Kellerfenster oder einfach verriegelte Kellertüren.

Einbrecher wollen grundsätzlich nicht gesehen werden und sind zumeist auch keine Gewalttäter. Deshalb scheuen sie, wenn immer möglich, das Erregen von Aufmerksamkeit. Der Einbruch soll unbemerkt, schnell und leise vonstattengehen.

So können Sie proaktiv wirken: Sorgen Sie für Verunsicherung bei der Täterschaft und verunmöglichen oder erschweren Sie deren Aufwand in das Haus oder die Wohnung einzudringen.

Konkrete Mass­nahmen zum Einbruch­schutz

Licht: Signalisieren Sie Anwesenheit, indem Sie Licht in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung brennen lassen. Nutzen Sie dazu eine smarte Lichtsteuerung oder eine Zeitschaltuhr.

Türen: Mehrpunkteverriegelungen bieten einen hohen Einbruchschutz – ältere Türen können mit Mehrpunktverriegelungen nachgerüstet oder mit Zusatzschlössern wie Stangen- oder Panzerriegeln zusätzlich gesichert werden. Um das gewaltsame Abbrechen und Aufschrauben von Schliesszylindern zu verhindern, sollten diese mit Sicherheitslangschildern oder Schlossrosetten geschützt werden.

Fenster: Sichern Sie diese mit sogenannten Pilzkopfzapfen und entsprechenden Sicherheitsschliessblechen. Ältere Fenster können analog von Türen nachgerüstet werden. Die Fenstergriffe müssen mit einem Schlüssel abschliessbar sein. Lassen Sie den Schlüssel nach der Verriegelung nicht stecken.

Lichtschachtgitter: Sollten massiv verschraubt / gesichert werden.

Garten / Sitzplatz: Lassen Sie keine Werkzeuge und Steighilfen ungesichert und unbeaufsichtigt im Garten und auf dem Sitzplatz liegen, denn Einbrecher nutzen solche Gegenstände gerne, um einzubrechen. Nutzen Sie Lichtstrahler mit Bewegungsmelder um die Liegenschaft.

Alarmanlagen / Kameras: Einbruchmeldeanlagen und Kameras sind Alarmierungs- und Meldesysteme und können einen Einbrecher abschrecken und sein Vorhaben erschweren, aber sie verhindern einen Einbruchdiebstahl nicht zwingend. Beim Einsatz von Überwachungskameras ist dem Datenschutz höchste Beachtung zu schenken.

Direkte Konfrontation vermeiden

Weiter empfiehlt es sich im Wohnquartier, gute Kontakte zur Nachbarschaft zu pflegen. Melden Sie Ihren Nachbarn Ihre Abwesenheit. Organisieren Sie jemanden, welcher während Ihrer Abwesenheit zum Rechten schaut und unter anderem auch den Briefkasten leert.

Diese Massnahmen zusammen mit dem mechanischen und elektronischen Schutz sowie das Organisatorische können einen Einbruchdiebstahl verhindern.

Desweitern bittet die Polizei Basel-Landschaft die Bevölkerung, verdächtige Feststellungen umgehend via Notruf 112/117 zu melden. Die Polizei rät davon ab, sich auf eine direkte Konfrontation mit einer mutmasslichen Täterschaft einzulassen.

Polizei Basel-Landschaft

Haben Sie Fragen?

Die Polizei Basel-Landschaft führt eine Beratungsstelle für Kriminalprävention. Neben allgemeinen Sicherheitsfragen können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger produkteneutral und kostenlos über Einbruchschutz bei sich zu Hause informieren lassen.

Tel. 061 553 30 66 
E-Mail

Polizei Basel-Landschaft
Beratungsstelle für Prävention 
Rheinstrasse 25 
4410 Liestal 

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