Ticker: Alles rund ums Jodlerfest in Basel
Das Eidgenössische Jodlerfest fand mit der heutigen Parade seinen Höhepunkt. Impressionen und Höhepunkte aus der Basler Innenstadt.
Sonntag, 15:30 Uhr: Zeit für Erfrischung
Der feierliche Umzug zieht weiter bis zum Messeplatz und wir verabschieden uns langsam in Richtung Erfrischung. Der Festbetrieb läuft noch bis 18 Uhr weiter, geniessen Sie das restliche Jodlerfest und vergessen Sie nicht, genug Wasser zu trinken! Es folgt an dieser Stelle ein Zusammenschnitt des heutigen Tages.
Fasnachtsklänge bei 36 Grad
Es war noch ein Thema vor der grossen Jodlerparade: Müssen die teilnehmenden Fasnächtlerinnen und Fasnächtler in Goschdyym erscheinen? Ja, allerdings in möglichst leichtem und am besten mit Halblarve, hiess es seitens der Organisations-Komitees.
Am heutigen «Cortège» tauchten die wild zusammengewürfelten Aktiven dann in unterschiedlichsten Larven und Kostümen und mit farbigen Laternen auf. Das ist Weltkulturerbe – genauso wie das Jodeln. Da geht einem das (Basler) Herz auf!
Der Tambourmajor wird am Ende vom Tag wohl Sport für die ganze Woche gemacht haben. Hoffentlich versorgt ihn jemand regelmässig mit viel Wasser! Wir ziehen den Hut.
Sonntag, 14 Uhr: Der grosse Festumzug beginnt
Beim Yystoo wartet alles auf den Paradenstart. Die Gruppen geniessen die letzten Momente im Schatten, ehe der Umzug beginnt.
Pünktlich um 14 Uhr zieht der Umzug los. Am Strassenrand stehen zahlreiche Besucherinnen und Besucher und lauschen den vorbeiziehenden Formationen. Vorneweg fahren grosse Eptinger-Wagen, von denen Wasserflaschen an das Publikum verteilt wird. Rund 20'000 Pepita-Hüte werden zudem verteilt.
Gleich dahinter geht es dann los mit dem ersten feierlichen Marsch: Die Polizeimusiken der beiden Basel geben die Ehre gefolgt vom Eidgenössischen Jodlerverband, dem Organisationskomitee und vielen mehr.
Unter den vordersten im Umzug befinden sich auch die Basler Regierungs-Mitglieder sowie die Grossratspräsidentin. Einige von ihnen haben sich in die Tracht geworfen. Auf dem Foto sieht man Tanja Soland, Stephanie Eymann, Gianna Hablützel-Bürki (Grossratspräsidentin), Mustafa Atici und Lukas Engelberger (von links nach rechts). Esther Keller ist hinter Hablützel auch noch versteckt zu sehen.
Auch der Basler Jodlerclub «Echo» ist beim Festumzug mit dabei. Allerdings nicht zu Fuss, sondern in einem offenen Auto. Nicht wenige Teilnehmende des Umzugs werden bei der Hitze wohl mit einem Auge neidisch rüberschielen.
Die Alphornvereinigung also dicht gefolgt von einer Gruppe Nordwestschweizer Fahnenschwinger. Mit beeindruckenden Showeinlagen unterhalten sie das zahlreich erschienene Publikum in der Freien Strasse.
Der Umzug ist gut besucht, die Stimmung ist trotz glühender Hitze prächtig. Selbst an besonders sonnigen Etappen befinden sich mutige Schaulustige. Auf der Mittleren Brücke geht immerhin ein kleines Lüftchen. Da lüpft es der Dame in der Mitte sogar kurz mal den Hut.
Sonntag, 13 Uhr: Mittagspäuschen und Fahnenworkshop
Am Petersplatz läuft der Festbetrieb weiterhin bis 18 Uhr. Auch die Workshops fürs Fahnenschwingen sind beliebt. Zunächst der Anfangsschwung gefolgt von einem Handwechsel via Wurf. Ein Alphornsolist begleitet die Anfängerstunde spontan mit einer musikalischen Einlage.
Die Jodlergruppen haben sich zur Mittagszeit vor der Parade in die Beizen der Altstadt zurückgezogen. Mit etwas Glück kommt man beim Vorbeilaufen immer wieder mal in den Genuss eines Ständeli. Hier zum Beispiel beim Restaurant Schnabel.
Bald geht es los mit der grossen Parade durch die Stadt. Langsam ziehen die Gruppen zum Startpunkt – in Richtung Münster. Am Barfi klingt es derweil noch militärisch-festlich: Die Grenadiermusik Zürich gibt ein Platzkonzert.
Zweimal Proben im Jahr müssten reichen, heisst es bei der Ansprache. Dafür sind die Töne der Zürcher Grenadiere noch überraschend treffsicher.
Die ersten Fasnächtlerinnen und Fasnächtler mischen sich unter das Jodlervolk. Viele von ihnen ziehen sich erst vor Ort am Münsterplatz um. Die Hitze macht weiterhin zu schaffen.
Sonntag, 11 Uhr: Die Bundesrätin spricht
Um 10 Uhr hat der Festakt auf dem Marktplatz mit zahlreichen Darbietungen und Ansprachen begonnen. Auf der Tribüne und rings um die Bühne haben sich zahlreiche Schaulustige versammelt. Zu sehen ist ein Meer aus Strohhüten. Ganz voll ist der Marktplatz allerdings noch lange nicht, als Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider ans Mikrofon schreitet.
Die Jurassierin spricht über die Bedeutung des Jodelns als verbindendes Element in der Schweiz, sei es zwischen den Regionen oder den Generationen, und als Kulturgut. Und über Basel: «Ich war vor zwei Wochen in Basel zur Eröffnung der weltgrössten Kunstmesse. Und jetzt bin ich wieder in Basel, am weltgrössten Jodlerfest.» Basel sei damit nicht nur Hauptstadt der Kunst, sondern auch des Jodelns.
Baume-Schneider betont zudem die Wichtigkeit der Amateur-Vereine, die das Jodeln und die weiteren Traditions-Disziplinen wie Alphornblasen und Fahnenschwingen in die breite Bevölkerung tragen.
Ein paar Meter weiter abseits des Marktplatz, in der Freien Strasse, herrscht am Vormittag noch Totenstille. Das wird sich in Bälde ändern. Ab 14 Uhr beginnt der Umzug vom Münsterplatz durch die Innenstadt bis hin zur Messe.
Und am Münster tummeln sich schon einige Aktive und gwundrige Besucherinnen und Besucher. Vor dem Basler Münster gibt soeben ein Alphorn-Quartett sein Ständeli zum Besten.
Nehmen die Fasnächtler am Umzug in Kostümen teil?
Der dritte und letzte Tag des 32. Eidgenössischen Jodlerfests ist angebrochen. Insbesondere der Samstag zog jede Menge Begeisterte in die Stadt. Die Stimmung war ausgelassen – irgendwo zwischen Fasnacht und Herbstmesse, einfach bei 39 Grad.
Heute Sonntag stehen mit dem Festakt auf dem Marktplatz ab 10 Uhr im Beisein von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und dem Festumzug durch die Innenstadt ab 14 Uhr nochmals zwei Highlights auf dem Programm. Wegen der Hitze werden beim Festumzug keine Kühe, Ziegen und Bernhardinerhunde mitlaufen. Auch das Sechsergespann von Feldschlösschen bleibt zum Schutz der Tiere zuhause.
An der Parade mitlaufen werden mit rund 2'500 aktiven Teilnehmern dennoch jede Menge Formationen aus der Nordwestschweiz. Darunter auch Fasnächtlerinnen und Fasnächtler. «Wir haben den Ratschlag gegeben, ein leichtes Kostüm zu tragen und nicht gerade im Bärenfell zu kommen», heisst es auf Anfrage von Prime News beim Organisationskomitee. Zudem solle man mit Halblarve teilnehmen und nicht unbedingt als Waggis.
Heute werden nochmals über 35 Grad erwartet. Das OK des Jodlerfests hat daher eine zeitliche Straffung des Festakts in Erwägung gezogen. Zu Beginn des Festumzugs werden rund 20’000 Hüte sowie Wasserflaschen an die Besucherinnen und Besucher abgegeben. Die kostenlose Wasserausgabe für die aktiven Teilnehmenden wird am Start- und Zielort verdoppelt. In der Eisengasse und auf dem Claraplatz werden ausserdem zusätzliche Wasserverkaufsstände eingerichtet. Mobile Sanitätsteams stellen die medizinische Erstversorgung sicher.
Die Umzugsroute führt vom Münsterplatz durch die Freie Strasse über den Marktplatz via Schifflände über die Mittlere Rheinbrücke und durch die Clarastrasse bis zum Messeplatz.
Das war Tag 2 am Jodlerfest in Basel
Am Samstag erlebte Basel am Jodlerfest eine Feierstimmung der Extraklasse. Noch einmal deutlich mehr als am Freitag strömten die Menschen in die Stadt, die Jodler- und Alphorngruppen zogen ihre Runden grosszügiger und die Stimmung: sichtlich gelöst.
Es scheint daher nicht die glühende Hitze gewesen zu sein, die am Freitag noch für etwas Zurückhaltung beim Besucherandrang sorgte. Vielmehr erlaubte der für die meisten arbeitsfreie Samstag mehr Menschen aus der Region die Anreise.
Trychler, Alphornbläser im Wasser, ausgelassene Örgelimusik: Wir haben einige Impressionen vom Samstag eingefangen. Am Sonntag warten mit dem Festakt und dem Festumzug durch die Innenstadt nochmals Höhepunkte auf das Publikum.
Abendlich volkstümliche Stimmung
Am Abend, wenn sich die Dunkelheit über die Basler Altstadt legt und die Temperaturen leicht erträglicher werden, tummelt sich auch das Jodlervolk mit etwas beschwingterem Schritt durch die Gassen. Den Bebbi geht das Herz auf, denn das fühlt sich ein wenig an wie Fasnacht im Sommer.
Aus allen Winkeln sind mal melancholische Jodelklänge zu hören, mal tiefgehende Alphorntöne. Mal grössere Truppen auf einer der freien Bühnen, mal ein kleines Trio – ein Schyssdräggziigli? – das seinen Naturjodel zum Besten gibt.
An Hauseingängen stehen Alphörner, wie Larven und Trommeln an den drey scheenschte Dääg. Das abendliche Älpler-Gässle in den Basler «Bergen» bringt seinen ganz eigenen Charme mit sich.
Kurz vor 1 Uhr morgens ist es dann soweit: Auch die Prime-News-Reporterinnen müssen sich stärken. Ein Raclette am Jodlerfest muss sein. Es mundet hervorragend!
Auch nach 1 Uhr in der Früh geben einzelne Jodel-Gruppen rings um den Rümelinsplatz noch Ständeli zum Besten. Dann meist schon mit einem kühlen Getränk in der Hand. Wir verabschieden uns fürs Erste. Doch: Noch bis am Sonntag wird Basel die alpine Festhütte der Schweiz bleiben. Prime News liefert weiter Impressionen in Bild, Video und Text.
18 Uhr: Alphornklänge in den Basler «Bergen»
Es gibt sie ja doch: die Berge in Basel.
Nadelberg, Gemsberg, Heuberg, Spalenberg – durch diese hallen an diesem Freitag immer mal wieder Klänge, die Heimatgefühl und Bergromantik aufkommen lassen. Gleich neben dem Schnabel beim Rümelinsplatz gibt etwa ein Alphorn-Duo seine Stücke zum Besten.
Und: Überall Trachten aus der ganzen Schweiz sind zu sehen.
Neben den schönen Traditionen ist die Hitze Thema Nummer 1 an diesem ersten von drei Tagen des Eidgenössischen Jodlerfests. Rekordverdächtige 39 Grad zeigte das Quecksilber zuweilen an. Entsprechend tummeln sich in den Basler Altstadtgassen und am Petersplatz nicht ganz so viele Menschen, wie dies bei etwas bekömmlicheren Temperaturen wohl der Fall gewesen wäre.
Dennoch ist die Stimmung ausgelassen. Am Rümelinsplatz wird unter anderem um die Wette genagelt. Die Mutigen halten ihren Finger bei der Konkurrenz daneben – es sind bereits einige blaue Daumen zu sehen. Auch für die Portion Raclette, die es an zahlreichen Ständen gibt, braucht es bei der Hitze etwas Überwindung: Schmecken tut es allemal, ebenso wie die Chäässchnitte.
15:40 Uhr: Selbsttest beim Alphornhersteller
Beim Alphornhersteller «Suissewood» auf dem Petersplatz kann man das Sortiment testen. Das neuste Stück: «Das Traveler Alphorn aus Kunststoff, das man in Einzelteile zerlegen und bequem mitnehmen kann», erklärt Mitarbeiter Christian Scherrer. Redaktorin Melina Schneider hat das kompakte «AlpenSax» getestet. Wie sie sich geschlagen hat, seht ihr im Video.
15:15 Uhr: 40 Stunden aus Johannesburg angereist
«Swiss Choir Johannesburg» steht auf den weissen T-Shirts dreier Herren, die im Jodlerdorf auf dem Petersplatz in einer Festbeiz sitzen. 40 Stunden lang sind Armantt, Walti und Ernst aus Südafrika angereist, um das Eidgenössische Jodlerfest in Basel mitzuerleben.
Vor 55 Jahren ist Armantt in die grösste Stadt Südafrikas ausgewandert und der Liebe wegen dortgeblieben. Worauf er sich am Jodlerfest am meisten freut und wie er die Schweizer Tradition in seiner Heimatstadt Johannesburg lebt, erfahrt ihr im Video.
14:45: «Wir schwitzen und haben Freude»
Es sei ein wunderbares Gefühl gewesen, sagt Marianne Leibundgut, Präsidentin des Basler Jodlerclubs Echo, nach der Eröffnungsfeier. «Wir haben so lange darauf gewartet. Jetzt geht es endlich los.»
Angesprochen auf die Hitze sagt sie: «Für mich wird das Wetter fast zu sehr zum Thema gemacht.» Viel schlimmer wäre es, wenn es regnen würde, meint Leibundgut. «Jetzt schwitzen wir halt und haben Freude.» Im Video sagt sie, welche Highlights für sie und den Jodlerclub nun bevorstehen.
14:25 Uhr: Das Team im Flickstübli ist bereit
Im Kollegienhaus der Uni Basel finden wir Evelynne, Marianne und Marianne: Sie betreiben das Flickstübli. Hier werden Trachten, Hüte und alles Mögliche geflickt oder gebügelt, das während der Festtage in Mitleidenschaft gezogen wird.
Als Trachtenschneiderinnen sind sie absolute Expertinnen auf ihrem Fach. Im Interview mit Prime News verraten sie zudem, welche Trachten sie selbst am Eidgenössischen Jodlerfest tragen.
14:20 Uhr: OK-Präsident Carlo Conti ist stolz
Der OK-Präsident des Jodlerfests und Basler alt Regierungsrat, Carlo Conti, freut sich sichtlich über die Feierlichkeiten. Das Fest hätte schon 2020 in Basel stattfinden sollen. Damals machte die Covid-Pandemie dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Nach der langen Wartezeit ist es nun endlich Realität geworden.
Die Stimmung nimmt Conti trotz der Hitze – es hat fast 39 Grad – als fröhlich wahr. Er sei auch stolz auf das, was im Jodlerdorf geboten wird. Im Video-Interview verrät er zudem seine persönlichen bevorstehenden Highlights.
14 Uhr: Das Jodlerfest ist offiziell eröffnet
Um 14 Uhr ist es soweit: Das Publikum versammelt sich im Zentrum des Petersplatzes. Dort eröffnet das 1. Frauen Jodler-Chörli Basel die Zeremonie, gefolgt vom Echo Jodlerclub sowie dem neu gegründeten Kinder- und Jugendjodelchor. Die Festansprachen von den Regierungspräsidenten der beiden Basel, Conradin Cramer und Anton Lauber, fokussieren sich auf den eidgenössischen Zusammenhalt, über Gräben hinweg.
Auch die Alphornklänge und Fahnenschwinger dürfen an der Eröffnungszeremonie nicht fehlen. Die Stimmung ist gut – wenn auch von der Hitze dominiert.
Das Jodlerdorf auf dem Petersplatz ist trotz glühender Hitze eine kleine Festhütte. Aus der ganzen Schweiz sind Personen angereist, um sich am Eidgenössischen Jodlerfest zu tummeln. An zahlreichen Spots kann man sich in der Jodeltracht ablichten lassen. Auch Prime News hat sich da ausprobiert.
Auch die Alphornmusik und das Fahnenschwingen kommen am Jodlerfest nicht zu kurz. An der Eröffnungsfeier gab es eine gemeinsame Show-Einlage.
13:30 Uhr: Noch ist der Andrang überschaubar
Kurz vor dem Start des Eröffnungsfests ist der Andrang an Menschen auf dem Petersplatz noch relativ überschaubar. An den zahlreichen Verpflegungsständen und bei den weiteren Attraktionen wartet man noch auf die Besucherinnen und Besucher.
Doch in den Räumlichkeiten der Uni Basel tut sich was. Jodelchöre stimmen sich ein, und erste Fahnen wirbeln durch die Luft. Um 14 Uhr startet die offizielle Eröffnungsfeier.
So gehen die Veranstalter mit der Hitze um
Auf glühend heisse 38 Grad soll das Quecksilber heute Freitag steigen, und die Hitze bleibt während des gesamten Jodlerfests bis Sonntagabend ein Thema.
Das Organisationskomitee beobachte die Wetterentwicklung daher laufend und hat bereits Anfang Woche Massnahmen getroffen, um das Festpublikum sowie die Mitwirkenden und die Helferinnen und Helfer bestmöglich vorzubereiten.
Ursprünglich hätten am Festakt am Sonntag unter Beiwohnen von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider auch Kühe, Ziegen und Hunde mitgeführt werden sollen, sowie das 6er-Pferdegespann von Feldschlösschen. Zum Schutz der Tiere wird darauf nun verzichtet.
Zusätzlich soll der Festakt wegen der Hitze zeitlich allenfalls gestrafft werden. Zu Beginn des Umzugs werden rund 20’000 Hüte sowie Wasserflaschen an die Besucherinnen und Besucher abgegeben. Die kostenlose Wasserausgabe für die aktiven Teilnehmenden wird am Start- und Zielort verdoppelt. In der Eisengasse und auf dem Claraplatz werden ausserdem zusätzliche Wasserverkaufsstände eingerichtet. Mobile Sanitätsteams stellen die medizinische Erstversorgung sicher.
Die Organisatoren haben zudem umfassende Informationen und allgemeine Verhaltensempfehlungen zusammengestellt. Das Publikum wird dazu aufgerufen, regelmässig Wasser oder andere alkoholfreie Getränke zu trinken, sich nach Möglichkeit im Schatten aufzuhalten, eine Kopfbedeckung zu tragen und auf Warnsignale des Körpers wie Schwindel oder Kreislaufbeschwerden zu achten.
Zusätzlich weist das Organisationskomitee auf die öffentlichen Trinkwasserbrunnen in der Basler Altstadt hin. Diese laden nicht nur zum Trinken ein, sondern bieten auch eine willkommene Möglichkeit, sich mit einem Sprung ins kühle Nass abzukühlen.
Programm und Höhepunkte des Jodlerfests
Bald ist es soweit: Heute Freitag, um 12 Uhr, beginnt im Jodlerdorf auf dem Petersplatz, der Jodlermeile am Petersgraben und am Jodlerberg in der Basler Altstadt der Festbetrieb. Um 14 Uhr startet dann die Eröffnungsfeier am Petersplatz.
Im Laufe des Tages sowie am Samstag gibt es dann die bewerteten Vorträge in den Disziplinen Alphorn, Fahnenschwingen und Jodeln. Die Bewertungsvorträge der Jodlerclubs vor einer Fachjury werden in zehn Kirchen und Konzertsälen durchgeführt.
Weitere Höhepunkte sind der Festakt am Sonntag um 10 Uhr auf dem Marktplatz und der anschliessende Festumzug (14 Uhr) durch die Innenstadt. Teil des Festaktes werden diverse Auftritte von Gruppierungen aus der Nordwestschweiz sowie Ansprachen sein, unter anderem von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider.
Beim Festumzug werden 80 Formationen auf Wagen oder marschierend volkstümliches Brauchtum in seinen unterschiedlichen Facetten präsentieren. Mit dabei ist unter anderem der Jodlerclub Echo. Er ist einer von nur noch zwei baselstädtischen Jodlerclubs ( Hier gehts zum Porträt).
Nebst Jodlerclubs nehmen auch Trachtengruppen, Vereinigungen von Fahnenschwingern und Alphornbläsern, Basler Zünfte, Fasnachtscliquen sowie der Schwingerverband Basel-Stadt und das Kleine Vogel Gryff-Spiel teil. Der Umzug startet beim Münsterplatz und führt durch die Freie Strasse über den Marktplatz via Schifflände über die Mittlere Rheinbrücke und durch die Clarastrasse bis zum Messeplatz.
Die Übersicht zum Programm mit allen Höhepunkten finden Sie auf Prime News.
Die kostenlose Prime News-App – jetzt herunterladen.

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