18.09.2026 Sponsored Content 2 minMinuten Lesedauer

Einbruchschutz: Wie kann ich mein Haus sicherer machen?

Die Tage werden immer kürzer. Das biete günstige Bedingungen für Einbrecher, sagt die Polizei Basel-Landschaft und gibt Tipps.

von Polizei BL
Gut gesicherte Türen erschweren den Einbrechern den Zugang zum Haus. Bild: Canva

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und bereits am frühen Abend setzt die Dämmerung ein. Mit der Umstellung auf die Winterzeit wird es zudem plötzlich wieder deutlich früher dunkel. Diese Zeit bietet auch Einbrechern günstige Gelegenheiten: Viele Personen sind noch unterwegs, während Häuser und Wohnungen bereits im Dunkeln stehen. Einbrüche werden schwerpunktmässig ab Beginn der Dämmerung bis etwa 22.00 Uhr verübt.

Einbrecher wollen grundsätzlich nicht gesehen werden und vermeiden, wenn immer möglich, Aufmerksamkeit zu erregen. Sie suchen deshalb nach günstigen Gelegenheiten und versuchen, möglichst schnell und unbemerkt ins Gebäude zu gelangen. Besonders häufig genutzt werden Sitzplatztüren, Fenster, Hochparterre-Balkone sowie ungesicherte Kellerfenster und Kellertüren.

Gerade im Herbst lohnt es sich deshalb besonders, die eigene Liegenschaft wieder einmal kritisch zu betrachten und mögliche Schwachstellen zu beseitigen.

Diese sind:

  • Licht: Dunkle Häuser wirken unbewohnt. Lassen Sie deshalb auch bei Abwesenheit stets Licht brennen. Eine intelligente Lichtsteuerung oder Zeitschaltuhr kann Anwesenheit vortäuschen. 
  • Türen: Mehrpunkte-Verriegelungen bieten einen guten Schutz. Ältere Türen können nachgerüstet oder mit Zusatzschlössern wie Stangen- oder Panzerriegeln verstärkt werden. Sicherheitslangschilder oder Schlossrosetten erschweren zudem das gewaltsame Abbrechen oder Aufschrauben von Schliesszylindern.
  • Fenster: Fenster sollten über einbruchhemmende Beschläge, beispielsweise Pilzkopfzapfen und passende Sicherheitsschliessbleche, verfügen. Bei älteren Fenstern ist eine Nachrüstung möglich. Fenstergriffe sollten abschliessbar sein. Lassen Sie den Schlüssel nach dem Verriegeln nicht im Schloss stecken.
  • Keller und Lichtschächte: Kellerfenster werden als mögliche Einstiegstellen häufig unterschätzt. Sichern Sie diese ebenso wie Lichtschachtgitter zuverlässig und verschrauben Sie die Gitter massiv.
  • Garten und Sitzplatz: Im Herbst werden Gartenwerkzeuge, Leitern und andere Gegenstände häufig draussen liegen gelassen. Für Einbrecher können solche Gegenstände jedoch willkommene Hilfsmittel sein. Räumen Sie deshalb Werkzeuge und Steighilfen weg und sichern Sie diese. Bewegungsmelder und Lichtstrahler können zusätzlich abschreckend wirken.
  • Alarmanlagen und Kameras: Einbruchmeldeanlagen und Überwachungskameras können abschrecken, einen Einbruch erschweren und bei einem Ereignis alarmieren. Sie verhindern einen Einbruch jedoch nicht zwingend. Beim Einsatz von Kameras ist zudem dem Datenschutz besondere Beachtung zu schenken.

Auf direkte Konfrontation verzichten

Auch die Nachbarschaft kann einen wichtigen Beitrag leisten. Pflegen Sie gute Kontakte und informieren Sie Ihre Nachbarn, wenn Sie beispielsweise während den Ferien verreisen. Organisieren Sie jemanden, der während Ihrer Abwesenheit zum Rechten schaut, den Briefkasten leert und bei Unregelmässigkeiten reagieren kann.

Mechanische Sicherungen, elektronische Systeme und richtiges Verhalten ergänzen sich. Wer mögliche Schwachstellen frühzeitig erkennt und beseitigt, erschwert der Täterschaft den Zugang und kann dazu beitragen, einen Einbruch zu verhindern.

Die Polizei Basel-Landschaft bittet die Bevölkerung, verdächtige Wahrnehmungen umgehend über den Notruf 112/117 zu melden. Verzichten Sie auf eine direkte Konfrontation mit einer mutmasslichen Täterschaft und bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr.

Die Polizei Basel-Landschaft wünscht Ihnen einen sicheren Herbst und viele gemütliche Stunden in Ihrem geschützten Zuhause.

Beratungsstelle für Kriminalprävention

Die Polizei Basel-Landschaft führt eine Beratungsstelle für Kriminalprävention. Neben allgemeinen Sicherheitsfragen können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger produkteneutral und kostenlos über Einbruchschutz beraten lassen.

Telefon: 061 553 30 66

E-Mail: pol.praevention@bl.ch

Weiterführende Informationen sowie Broschüren zum Thema «Einbruchschutz» erhalten Sie auf der Webseite der Schweizerischen Kriminalprävention.

https://www.skppsc.ch/de/themen/einbruch/

https://www.skppsc.ch/de/downloads/warengruppe/broschueren-und-faltblaetter/

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