11.10.2026 Prime Content 3 minMinuten Lesedauer

Ein Studium mit viel Praxisbezug

Hannah Lais (32) arbeitet bei der Sonnenhalde in Riehen und absolviert ein Studium in BWL Gesundheits­management.

von Prime Content

Dieser Beitrag beginnt mit einem feinen Mittagessen im «Culinarium», dem Restaurant der psychiatrischen Klinik Sonnenhalde in Riehen. Dort lernen wir Hannah Lais kennen, die Protagonistin dieser Geschichte. «Die Mittagsmenüs sind ausgezeichnet», sagt die aufgestellte 32-jährige junge Frau aus Neuenburg am Rhein.

Hannah Lais arbeitet indes nicht in der Küche der Gesundheitsinstitution, sondern ist im Team des Patientenmanagements tätig. Gleichzeitig absolviert sie an der Dualen Hochschule Lörrach ein Studium in BWL Gesundheitsmanagement. Drei Monate arbeitet sie jeweils «on the job» in Riehen, drei Monate studiert sie – während insgesamt drei Jahren. «Die enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis finde ich besonders spannend», sagt Hannah Lais.

Hannah Lais. Bild: Gloria Jäger

Kooperation vereinbart

Die Sonnenhalde als Arbeitgeberin hat sich entschieden, mit der Hochschule Lörrach eine Kooperation einzugehen und entsprechende Ausbildungsplätze anzubieten. Hannah Lais ist nun die erste Studentin, die von dieser Möglichkeit Gebrauch macht. Sie war zuvor bereits im Rettungsdienst tätig. Der Studiengang verbinde Wirtschaft und Gesundheitswesen – das habe sie gereizt.

«Zu meinen Tätigkeiten im Patientenmanagement und der zentralen Administration gehören etwa die Planung der Zimmerbelegungen oder Abklärungen mit den Krankenkassen. Es kann vorkommen, dass viele Anfragen gleichzeitig eingehen. In solchen Situationen lernt man, einen kühlen Kopf zu bewahren und Prioritäten zu setzen. Ich freue mich, in den nächsten Praxisblöcken weitere Bereiche kennenzulernen.»

Ann-Katrin Schreiner, Leiterin Strategisches- und Innovationsmanagement bei der Sonnenhalde, erkennt in der Zusammenarbeit mit der Hochschule viele Vorteile. «Die Studierenden lernen in Lörrach aktuelles Wissen und erleben bei uns direkt die Praxis. Sie können Fragen stellen, Projekte mitgestalten und das Gelernte unmittelbar anwenden.»

Weiterbeschäftigung ist grundsätzlich eine Option

Die Sonnenhalde ihrerseits profitiere nebst der Mitarbeit von einer «frischen Aussensicht», welche die jungen Menschen ins Unternehmen einbringen würden, und sie habe frühzeitig Kontakt zu gesuchten Fachkräften, sagt Ann-Katrin Schreiner.

Wie Hannah Lais bei einem Spaziergang durch die Parkanlage der Sonnenhalde erzählt, schätze sie besonders das Arbeitsumfeld im Betrieb. Sie sei rasch im Team integriert worden und fühle sich als vollwertige Mitarbeiterin.

Sie empfiehlt das Studium «auf jeden Fall» weiter – «sofern man Menschen mag, flexibel ist und sich gut zu organisieren weiss.»

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Dieser Beitrag wurde von Prime Content im Auftrag der Klinik Sonnenhalde erstellt. Mehr über Prime Content erfahren Sie hier.

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