Bundesrat zeigt Kinderspital beider Basel kalte Schulter
Eine Tarifanpassung bescherte dem UKBB Millionenausfälle. Doch die Landesregierung sieht sich nicht in der Verantwortung.
Der Bundesrat will dem Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) nicht zu Hilfe eilen. Die Basler Institution beklagt wie andere Kinderspitäler in der Schweiz hohe Ertragsausfälle, seit in Bern die Tarif-Struktur im ambulanten Bereich per 2018 angepasst wurde. Letztes Jahr resultierte beim UKBB unter dem Strich ein Verlust von 2,7 Millionen Franken.
Vergeblich hat der Basler Nationalrat Christoph Eymann (LDP) versucht, mit einem Vorstoss den Bundesrat zur Tarifkorrektur zu bewegen. Davon wolle die Landesregierung nichts wissen, schreibt die Basellandschaftliche Zeitung, die sich auf eine entsprechende Antwort an Eymann beruft.
Für die Sicherstellung der Versorgung seien in erster Linie die Kantone verantwortlich, hält der Bundesrat darin fest. Zudem könne eine «allfällige Unterfinanzierung» nicht mit der Tarifstruktur begründet werden. Weiter sei es an den Spitälern und Krankenkassen, bei der Finanzierung der Kindermedizin gemeinsam eine Lösung zu finden. (ck)
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