Elisabeth Schneider-Schneiter nicht nominiert
Die CVP-Fraktion hievt die Baselbieterin nicht aufs Bundesratsticket.

Herber Rückschlag für das Baselbiet und die Region: Elisabeth Schneider-Schneiter wurde von der CVP-Fraktion im Bundeshaus nicht für die Bundesratswahlen am 5. Dezember nominiert. Stattdessen hievten die Christdemokraten heute in Bern die Walliser Nationalrätin Viola Amherd und die Urner Regierungsrätin Heidi Z'Graggen auf das Doppelticket um die Nachfolge von Doris Leuthard.
Schneider-Schneiter politisiert seit 2010 für die Baselbieter CVP im Nationalrat und ist Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission. Die Biel-Benkerin ist zudem Präsidentin der Handelskammer beider Basel. Trotz ihrer umfangreichen Erfahrung und ihrer Vernetzung in Politik und Wirtschaft verpasste sie jedoch die Nomination.
Das Baselbiet bleibt damit erneut aussen vor: 121 Jahre ist es inzwischen her, seit der Kanton Basel-Landschaft den letzten Vertreter im Bundesrat stellte. Auch Basel-Stadt ist seit über 40 Jahren nicht mehr in der nationalen Exekutive vertreten.
Bei der Ersatz-Wahl vom 5. Dezember muss auch der Sitz von FDP-Bundesrat Johann Schneider-Amman neu besetzt werden. Die Freisinnigen setzen ebenfalls auf ein Doppelticket und schicken Karin Keller-Sutter (SG) und Hans Wicki (NW) ins Rennen. (ost)
1 Kommentar