Uni-Personal lanciert Petition gegen Sparmassnahmen
Die Mitarbeitenden der Universität Basel wehren sich gegen Lohneinbussen und fordern Abfederungsmassnahmen.

Die Mitarbeitenden der Universität Basel haben über die Gewerkschaft VPOD eine Petition zuhanden des Universitätsrats lanciert. Darin sprechen sie sich gegen das laufende Sparprogramm an der Hochschule aus. Zudem fordert das Personal Abfederungsmassnahmen beim Lohn: So soll den Uni-Angestellten weiterhin ein regulärer Stufenanstieg sowie ein Teuerungsausgleich gewährt werden.
«Seit 2014 haben die Mitarbeitenden an der Universität netto keinen Franken zusätzlich in ihrem Portemonnaie. Das trifft vor allem die unteren Einkommen, da die Mieten und die Krankenkassenprämien weiterhin steigen», heisst es in der Petition.
Der Spardruck sei im Alltag bereits deutlich spürbar und die Belastung steige, schreiben die Petitionäre weiter. Vor dem Hintergrund der guten Finanzsituation der Kantone Basel-Stadt und Baselland seien die «rigorosen Sparmassnahmen» zudem «nicht akzeptabel». Die Uni Basel hat insgesamt über 6000 Mitarbeitende. (ost)
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