Auf Enkeltrick hereingefallen – 65'000 Franken ausgehändigt
Eine 81-jährige Rentnerin aus Aesch glaubte eine Freundin in Not am Telefon zu haben und griff tief ins Portemonnaie.

Schon wieder ist eine Rentnerin einem Enkeltrickbetrüger auf den Leim gekrochen. Dieses Mal beträgt die Deliktsumme 65'000 Franken.
Wie die Baselbieter Polizei schreibt, habe am letzten Freitag, dem 30. November, eine 81-jährige Frau in Aesch einen Anruf von einer angeblichen Freundin erhalten. Sie habe mehrere zehntausend Franken für einen angeblich verursachten Unfall verlangt.
Die Rentnerin habe sich schliesslich überreden lassen und den Betrag von 65‘000 Franken in bar ausgehändigt, schreibt die Polizei. Inzwischen seien die Ermittlungen aufgenommen worden.
Die Behörden warnen vor der Betrugsmasche, auf die meist ältere Menschen immer wieder hereinfallen.
Die Polizei nennt die folgenden Tipps:
- Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die sich am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben und die Sie nicht als solche erkennen.
- Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen bekannt.
- Nehmen Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen oder Vertrauenspersonen Rücksprache.
- Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen oder angebliche Polizisten.
- Informieren Sie über die Notrufnummer 112 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt. (ck)
Noch keine Kommentare