Region Basel setzt in Bern Zeichen für das Herzstück
Unterirdische S-Bahn in Basel: Parlaments-Präsidenten übergeben den Eidgenössischen Räten eine Resolution.

Nützt es nichts, so schadet es auch nicht: Im Bemühen darum, in Bern Gehör für das Jahrhundertprojekt Herzstück zu finden, haben heute Montag Remo Gallacchi (Präsident Grosser Rat Basel-Stadt) und Hannes Schweizer (Präsident Landrat Basel-Landschaft) eine Resolution an die Eidgenössischen Räte übergeben.
Ironischerweise an einen Mann aus den eigenen Reihen: So war es der Baselbieter Ständerat Claude Janiak, welcher die Resolution für eine unterirdische S-Bahn in Basel als Präsident der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen entgegennahm. Viel Überwindung dürfte ihn das nicht gekostet haben.
Mit ihrem gemeinsamen Auftritt vor dem Bundeshaus West wollten die beiden Halbkantone geschlossen ein Zeichen setzen, dass Bundesbern die Projektierungskosten von 120 Millionen Franken für das Herzstück im Rahmen des laufenden Ausbauschritts spricht. Ein jahrelanger Stillstand könne sich die Region Basel nicht leisten.
Der Bundesrat lehnt es ab, das Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 aufzunehmen. Das letzte Wort haben indes National- und Ständerat. (red.)
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