Weniger Studierende an der Universität Basel
Wegen der Schulreform «Harmos» käme es zu weniger Einschreibungen auf der Bachelorstufe.

Bald sind Semesterferien – nun gibt die Universität Basel die Studierendenzahlen für das Herbstsemester 2018 bekannt. Rund 12'673 Studierende und Doktorierende haben sich gemäss Medienmitteilung vom Montag dieses Halbjahr für ein Studium eingeschrieben. Dies bedeutet einen leichten Rückgang von insgesamt 200 Studierenden im Vergleich zum Vorjahr.
Besonders auf Bachelorniveau ist die Zahl zurückgegangen. Dies führt die Universität auf die Verlängerung der Schulzeit in Basel-Stadt durch die Schulreform «Harmos» zurück. Da es die Schüler mehr Zeit kostet die Sekundarstufe II abzuschliessen, lassen die späteren Maturanden länger auf sich warten
Zuwachs gibt es hingegen auf der Masterstufe, welche rund 30 Prozent der Studentenschaft ausmachen. Der grösste Teil von 48 Prozent befindet sich im Bachelorstudium, während 22 Prozent an einer Dissertation arbeitet.
Die Hälfte der Studierenden ist in der Nordwestschweiz wohnhaft. Jeweils 17,3 und 20,1 Prozent kommen aus den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft, weitere 15,5 Prozent aus den Kantonen Solothurn und Aargau.
Die Studentinnen sind gegenüber ihren männlichen Kommilitonen deutlich in der Überzahl – sie machen 56 Prozent der Studierenden aus. (as)
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