10.01.2019 News aus der Region

Basler Grünliberale nominieren Kandidaten für Nationalrats­wahlen

Das nennt sich gendergerecht: Mit zwei Frauen und zwei Männern will die GLP einen Sitz im Bundeshaus erobern.

Würden gerne im Bundeshaus politisieren: David Wüest-Rudin, Dieter Burkhard, Esther Keller, Katja Christ (v.l.n.r.). Bild: GLP Basel-Stadt

Die Basler Grünliberalen ziehen mit zwei Frauen und zwei Männern in die Nationalratswahlen im Herbst 2019. Wie die Partei mitteilt, wurden die Kandidatinnen und Kandidaten an der Versammlung vom Mittwochabend nominiert.

Folgende Persönlichkeiten bewerben sich beim Stimmvolk um einen Sitz unter der Bundeshauskuppel:

  • Katja Christ, Anwältin, Parteipräsidentin, Grossrätin und Riehener Einwohnerrätin
  • David Wüest-Rudin, Unternehmensberater, Grossrat
  • Dieter Burkhard, Business Engineering Manager, Bürgergemeinderat
  • Esther Keller, Autorin und Moderatorin

Es handle sich um ein Team mit «mit breiter Erfahrung», schreibt die GLP in ihrer Mitteilung zur Nomination. Weiter informiert die Partei darüber, dass die fünfte Nationalratskandidatur zu einem «späteren Zeitpunkt» bekannt gegeben werde. Die betreffende Person befinde sich in einem «beruflichen Veränderungsprozess, dessen Ausgang es abzuwarten gilt».

Im Wahlkampf wollen die Grünliberalen den Fokus vor allem auf Umwelt und Nachhaltigkeit richten. 2018 sei ein «Jahr der Klimaextreme» gewesen: Dem Hitzesommer seien starke Regenfälle mit Hochwasser gefolgt.

«Trotz diesen Entwicklungen tut sich der Nationalrat schwer, griffige Massnahmen zu entwickeln, beispielsweise bei der Totalrevision des CO2-Gesetzes», kritisiert die Basler GLP. Ferner beschäftigen die Partei die «zähen Verhandlungen» zum Rahmenabkommen mit der EU.

Für Präsidentin Katja Christ ist klar, weshalb es im Parlament mehr Grünliberale braucht: «In Zeiten, in denen sich die Politik polarisiert und dadurch politische Prozesse blockiert sind, braucht es eine starke Stimme in der Mitte. Während die traditionellen Parteien den Stillstand fördern, widmen wir uns dem Fortschritt.»

Ausserdem sei die GLP «nach wie vor die einzige Partei», die sich konsequent für ökologische und wirtschaftlich nachhaltige Lösungen einsetze. (ck)

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