17.01.2019 News aus der Region

Fussballgewalt: Mehr Rayon- und Stadionverbote im 2018

Auch die eingeleiteten Strafverfahren der Staatsanwaltschaft sind deutlich angestiegen.

Am Donnerstagvormittag hat die Basler Polizei die neuste Jahresstatistik zur Fussballgewalt veröffentlicht. Demnach erhielten vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 total 24 Personen ein Rayonverbot (20 davon Anhänger von Gastmannschaften). Der FC Basel sprach derweil 29 Stadionverbote aus (23 davon Anhänger von Gastmannschaften).

Die Zahlen zeigen eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, als 17 Rayon- und 23 Stadionverbote ausgesprochen wurden.

Wie die Polizei in im Communiqué ausführt, bedeute ein Rayonverbot, dass sich der Betroffene vor, während und nach einem Fussballspiel nicht in einem bestimmten Perimeter rund um das Fussballstadion aufhalten darf. Wer ein Rayonverbot auferlegt erhält, müsse damit rechnen, in der Folge auch ein Stadionverbot zu kassieren.

Die Staatsanwaltschaft eröffnete 2018 im Zusammenhang mit Fussballspielen 31 Verfahren – 2017 waren es mit insgesamt zwölf deutlich weniger gewesen. Bei den Strafuntersuchungen geht es um die Tatbestände von Angriff, Körperverletzung, Diebstahl, Sachbeschädigung und Widerhandlung gegen das Waffengesetz.  

Was die Kosten der Kantonspolizei betrifft, so betrugen diese gemäss Mitteilung im Jahr 2018 durchschnittlich 170'000 Franken pro Heimspiel. (ck)

Kommentare

max. 800 Zeichen

Regeln

Ihre Meinung zu einem Artikel ist uns hochwillkommen. Bitte beachten Sie dazu die nachfolgenden Regeln: Bitte beziehen Sie sich bei Ihrem Kommentar auf das Thema des Beitrags und halten Sie sich an den Grundsatz, dass in der Kürze die Würze liegt. Wir behalten uns vor, Kommentare zu kürzen. Geben Sie Ihren Namen an und benutzen Sie keine Namen anderer Personen oder Fantasienamen – ansonsten sieht die Redaktion von einer Publikation ab. Wir werden ferner Kommentare nicht veröffentlichen, wenn deren Inhalte ehrverletzend, rassistisch, unsachlich oder in Mundart oder in einer Fremdsprache verfasst sind. Über diesbezügliche Entscheide wird keine Korrespondenz geführt oder Auskunft erteilt. Weiter weisen wir Sie darauf hin, dass Ihre Beiträge von Suchmaschinen wie Google erfasst werden können. Die Redaktion hat keine Möglichkeit, um Ihre Kommentare aus dem Suchmaschinenindex zu entfernen.

     

 

 

 

     

 

 

 

     

 

 

 

     

 

 

 

Aktuelle Artikel
     

 

 

 
     

 

 

 
Schlagzeilen
 
 

Angebote

 

 

 

 

 

 

Zur Übersicht

Newsletter

Abonniere jetzt den täglichen Prime News Newsletter.