Unternehmen Mitte mit neuem Konzept für die Fasnacht
Man wolle nicht mehr ein «Satellit der Anti-Fasnachts-Szene» sein, halten die Verantwortlichen des Kaffeehauses fest.

Das Unternehmen Mitte hat keine Lust mehr, während der Fasnacht zum Schauplatz von Schlägereien oder anderen negativen Vorkommnissen zu werden. Aus diesem Grund wurde gemeinsam mit dem Fasnachts-Comité nach Lösungen gesucht, um die Situation künftig zu verbessern.
Dies teilt das Unternehmen Mitte in einer E-Mail an die lieben «Fasnächtler*Innen» mit. Das Schreiben, welches das Fasnachts-Comité auch an die Obleute verschickte, liegt Prime News vor.
«Der Ausgangs- oder Aufenthaltsort, für Menschen, welche die Fasnacht nicht respektieren, möchten wir nicht mehr sein. Das haben wir schon im 2018 versucht zu ändern», halten die Verantwortlichen Theresa Prüssen und Caroline Faust fest. 2019 sei das Jubiläumsjahr der Unternehmen Mitte. Den runden Geburtstag nehme man zum Anlass, um «vieles zu hinterfragen», Rückblicke zu machen sowie Ausblicke zu wagen.
Bezüglich Fasnacht bilanzieren die Unternehmen Mitte-Betreiber: «Bis anhin waren wir öffentliches Klo, Aufwärmstation, Ruheort, Treffpunkt, Erholungsort und am Abend, mal mehr mal weniger, Teenie-Ausgangsort». Das müsse sich ingesamt ändern. «Wir möchten Teil der Fasnacht sein und nicht Satellit von einer Anti-Fasnachts-Szene!! (by the way- das wollten wir noch nie...).»
Und das wird künftig anders: An der Fasnacht 2019 bleibt auch am Abend ein grosser Teil der Halle bestuhlt. Zudem wird ein Raum geschaffen für «Schnitzelbänkler» und «Guggen». Angeboten werden soll dort «einfaches, gutes Essen».
Umsetzbar seien diese Veränderungen aber nur, wenn sie von den Beteiligten der Fasnacht entsprechend Unterstützung erhielten, so Prüssen und Faust.
«Schön wäre, wenn wir von den Cliquen vermehrt als Pausenort genutzt werden würden und am Abend das eine oder andere Mal bei uns verweilt wird. Mit hoffentlich vielen anderen Fasnächtler*Innen und einem regen Angebot an Schnitzelbänken.»
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