29.03.2019 News aus der Region

Verfahren gegen 111 Personen in der Region Dreiland eingeleitet

Am Donnerstag kontrollierten Polizeikorps aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich 2'935 Fahrzeuge und 300 Passanten.

Die beteiligten Polizisten besammelten sich am Donnerstagabend auf dem Messeplatz, um die Grossaktion einzuleiten. Bild: Dominik Plüss

Dutzende von Polizeifahrzeugen aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich fuhren am Donnerstag gegen 19.30 Uhr auf dem Messeplatz ein. Das Grossaufgebot war keiner akkuten Bedrohung geschuldet, wie die Basler Polizei am Freitag mitteilte, sondern diente zur Koordination einer grenzüberschreitenden Kontrollaktion im Raum Dreiland, die von 20 Uhr bis 24 Uhr andauerte.

Im Zuge dieses trinationalen Einsatzes gelang es der Polizei, 14 Personen festnehmen. Acht Schweizer und ein Franzose wurden wegen Verstössen gegen das geltende Ausländergesetz verhaftet. Vier Personen, darunter drei Schweizer, nahm die Polizei wegen mitgeführter Betäubungsmittel fest, eine weitere wegen des Verdachts auf Veruntreuung.

Einen konkreten Anlass für die gross angelegte Kontrollaktion gab es nicht. «Es ging in erster Linie darum, Präsenz im Grenzgebiet zu markieren», sagt Toprak Yerguz, Mediensprecher der Basler Polizei.

Der Erfolg des Polizeieinsatzes ist bemerkenswert: Nebst den 14 Festnahmen wurden Verfahren gegen 111  Personen eingeleitet. Rund die Hälfte der mutmasslichen Straftäter haben ein Verkehrsdelikt begangen, die restlichen Verstösse richten sich gegen das Waffen-, das Ausländer- oder das Betäubungsmittelgesetz. «Die Polizeirapports werden nun den Vollzugsbehörden in den jeweiligen Ländern überstellt», so Yerguz.

Insgesamt kontrollierte die Polizei am Donnerstagabend 2'935 Fahrzeuge sowie 300 Passanten. Zehn verschiedene Polizeikorps beteiligten sich an der grenzüberschreitenden Kontrollaktion. Im Einsatz standen unter anderem die Polizei Baselland, die Polizei Baden-Württemberg und die französische Police nationale. (kh)

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