Verfahren gegen Neonazi-Gruppe eröffnet
Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt ermittelt wegen Rassendiskriminierung. Der angebliche Gründer der Gruppe ist Basler.

Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat Ermittlungen gegen eine geheime Neonazi-Gruppe eingeleitet. Das berichtet die Basler Zeitung. Demnach sei ein Verfahren wegen Rassendiskriminierung eröffnet worden.
Die Existenz des Gruppierung wurde am vergangenen Wochenende publik. Bei dem Netzwerk soll es sich um eine rechtsextreme Verbindung handeln, die bislang im Untergrund agiert hat. Bei dem Gründer der Gruppe soll es sich um einen Basler handeln.
Ausgetauscht haben sich die Mitgieder, die aus allen Bevölkerungsschichten stammen sollen, in einer Facebook-Gruppe. Wie die Basler Zeitung weiter schreibt, sei diese mittlerweile gelöscht.
Die Ideologie der Gruppe richte sich gegen «Juden, Einwanderer und Andersdenkende». So zitiert die Basler Zeitung den angeblichen Gründer der Neonazi-Zelle: «Mir rotte alles us. In 10 Johr luege mr zrugg und sage guet gmacht.»
Ob sich das nun eingeleitete Verfahren explizit gegen ihn oder andere Mitglieder richte, wollte die Basler Staatsanwaltschaft nicht sagen. Ebenso sei über den Stand der «Säuberungspläne» nichts bekannt. Laut der Basler Zeitung, sei jedoch auch der Schweizer Staatsschutz an der Gruppe interessiert. (red)
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