Ente gut, alles gut – «Im Fluss» bleibt gratis
Anfang Woche machte die Info die Runde, das beliebte Festival am Rhein solle plötzlich etwas kosten. Heute klärte Organisator Tino Krattiger auf.

Am Sontagabend erhielten sämtliche Redaktionen in Basel scheinbar «versehentlich» den Entwurf einer Medienmitteilung von «Im Fluss» Festival Organisator Tino Krattiger. An der 20. Ausgabe der Konzertreihe am Rhein war nun plötzlich die Rede eines Vorverkaufs. Und dies obwohl die Veranstaltung die vorangegangenen 19 Jahre immer umsonst war.
Laut Bz Basel war Krattiger nach versand der Medienmitteilung schlicht nicht zu erreichen.
Heute Donnerstag verschickte der Organisator nun eine offizielle Stellungnahme: Das Floss bleibt weiterhin gratis und ist allen zugänglich, auch zum 20. Jubiläum.
«Ihr habt mit dem Floss gekämpft. Durch alle Gerichtsinstanzen. Seid für den öffentlichen Raum eingestanden. Habt das Rheinufer für alle erobert. Das Floss gehört Euch. Und was Euch gehört, müsst ihr nicht bezahlen, auch die nächsten20 Jahre nicht», schreibt er in der Mitteilung.
War das ganze nur ein PR-Gag? Möglich ist es, wenn man die beiliegenden Zeilen im E-mail anschaut:
«Viel wurde geschrieben und gesprochen, nun endlich lösen wir das Rätsel. Zwei Dinge sind uns in den letzten Tagen klar geworden: Den Baslerinnen und Baslern ist es nicht egal, wenn sie für die Floss-Konzerte plötzlich etwas bezahlen müssen. Vielen Dank, dass Sie darüber berichtet haben.»
Frech fügt Krattiger noch an: «Und: Enten schwimmen offenbar ganz gut auf dem Rhein» und ein Smiley noch dazu. Eine Ente ist im Journalismus bekanntlich eine Falschmeldung. Also, Ente gut, alles gut. (as)
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