01.07.2019 News aus der Region

Die 11. Ausgabe des Gässli Film Festivals steht ganz im Namen der Diversität

Die US-Amerikanische Produzentin und Filmregisseurin Christine Vachon kommt als Ehrengast an das Basler Kurzfilmfestival.

Christine Vachon beehrt dieses Jahr die Stadt am Rheinknie. Sie gilt als Begründerin des «New Queer Cinemas». Bild: zVg

Bald flimmern in Basels Gässli allerlei Filme über die Leinwände. Liebhaber des bewegten Bilds können vom 26. August bis zum 1. September die 11. Ausgabe des Gässli Film Festivals geniessen.

Einmal mehr dürfen sich junge, angehende Filmemacher wieder mit ihren Kurzfilmen im Wettbewerb messen und einer der begehrten «Basil»-Trophäen ergattern.

Stolz kündigte das Gässli Film Festival am Sonntag ihren diesjährigen Ehrengast an: Die US-Amerikanische Produzentin Christine Vachon beehrt die Stadt am Rheinknie.

Der Filmregisseurin und Produzentin gelang 1991 mit dem kontroversen Film «Poison» der Durchbruch. Seither gilt sie als Begründerin des sogenannten «New Queer Cinema».

Im Jahr 1995 gründete Vachon die unabhängige Filmproduktionsfirma «Killer Films». Zu Killers Oscar-prämierten Filmen gehören «Boys don't Cry» und «Still Alice», sowie der Oscar-nominierte Film «Carol».

Christine Vachon wird nach Sundance und Venedig nun auch die Jury des Gässli Film Festivals präsidieren. Sie bringe eine ganze Pallette «brandaktueller und gefeierter Filme» nach Basel, schreibt die Organisation in ihrer Mitteilung.

Gässli Film Festival ganz im Namen der Diversität

Das Rahmenprogramm des diesjährigen Gässli Film Festivals steht ganz im Namen der Diversität. Mit Christine Vachon als Ehrengast liege diese Thematik nicht fern, heisst es in der Medienmitteilung.

Denn Themen wie «die Rolle der Frau in einer (noch) männerdominierten Branche, ethnische Gleichheit in der Darstellung, oder Themen aus Bereichen wie LGBTQ», oder auch die nachhaltige Filmentwicklung mit Blick auf die Umwelt, würden vermehrt in Filmen behandelt und zu immer brisanteren Motiven.

Wie gewohnt stehen auch in dieser Ausgabe des Festivals die diversen Kurzfilmwettbewerbe im Zentrum. Es seien rekordverdächtige 500 Bewerbungen eingegangen. Sowohl eine Fachjury wie auch das Publikum entscheidet, an wen schlussendlich die «Basil»-Trophäen verliehen werden.

An Workshops sollen ausserdem für Nachwuchsfilmende und Schulklassen die Werkzeuge und das Knowhow vermittelt werden, um «Träume in bewegtes Bild» umzusetzen. (as)

baselfilmfestival.ch

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