Gute Wasserqualität in den Baselbieter Schwimmbädern
Gute Nachrichten: Eine Kontrolle in den 18 Freibädern des Kantons ergab keine gesundheitsschädlichen Verschmutzungen.

Das Baselbiet und das Wasser, das ist dieser Tage so eine Sache: Erst letzte Woche waren mehrere Gemeinden im Raum Liestal vom Trinkwasser abgeschnitten, da dieses zwischenzeitlich durch Fäkalbakterien verschmutzt war.
Dafür nun die gute Nachricht: Die Baselbieter Schwimmbäder scheinen im Grossen und Ganzen keimfrei zu sein, trotz starkem Besucherandrang. Dies teilte das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (ALV) heute Nachmittag mit.
Das ALV hat 18 Freibäder im Kanton untersucht und dabei teilweise nur leichte Verschmutzungen festgestellt, die aber gesundheitlich unbedenklich sind.
«In vier Freibädern konnten Indikatorkeime, welche auf eine fäkale Verschmutzung hinweisen, und pathogene Keime nachgewiesen werden. Da aber die betroffenen Becken über einen ausreichenden Chlorgehalt verfügten, mussten keine weiteren Massnahmen getroffen werden», heisst es in der Medienmitteilung.
Von den insgesamt 60 untersuchten Becken wurden zudem in 15 Becken erhöhte Harnstoffwerte gemessen, teilte das ALV weiter mit.
Harnstoff gelangt nicht nur durch Urin, sondern vor allem auch durch Schweiss und Kosmetika ins Becken. Deshalb hätten die Bademeister die Gäste vor dem Sprung ins Wasser zu vermehrtem Duschen angewiesen.
Auch bezüglich der Kontrollpflicht der Bademeister hatte das ALV nichts zu beanstanden. Man kann also sagen: Die Baselbieter Freibäder sind sauber! (ost)
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