02.07.2019 News aus der Region

Schon 10'000 Besucher im Roche-Schullabor

Der Pharmakonzern bietet seit vier Jahren Workshops für Schul­klassen an. Diese sollen Schüler an MINT-Berufe heranführen.

Bild: Roche

Es ist eine Dauerklage von Schweizer Bildungspolitikern: Die Schülerinnen und Schüler in diesem Land entscheiden sich viel zu selten für die sogenannten MINT-Berufe oder -Studienfächer. MINT steht für Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik. 

Der Fachkräftemangel in diesen Bereichen ist seit jeher akkut. Vor allem Frauen sind in diesen Berufen untervertreten. Der Pharmakonzern Roche hat daher vor viereinhalb Jahren ein Schullabor eingerichtet, in dem Schulklassen auf spielerische Art und Weise an die MINT-Berufe herangeführt werden.

Die Nachfrage ist offenbar gross: Wie die Roche heute morgen bekannt gab, konnte sie inzwischen die zehntausendste Besucherin im Schullabor in Kaiseraugst begrüssen.

Eine 4. Primarschulklasse aus Binningen beschäftigte sich einen halben Tag lang unter Anleitung des Schullabor-Teams mit praktischen Forschungsfragen. So massen die Schüler etwa die Säure- und Basestärke in Haushaltsmitteln.

«Es freut uns sehr, dass das breite Bildungsangebot des Schullabors so gut angenommen wird und wir damit einen entscheidenden Beitrag zur Förderung der Berufsbildung und der Begeisterung für MINT-Berufe wecken können», wird Jürg Erismann, Leiter Standort Basel/Kaiseraugst bei Roche, in der Medienmitteilung zitiert.

Seit dem Start des Schullabors im Januar 2015 haben insgesamt 529 Workshops stattgefunden. Die Angebote werden von Schulen ab der 4. Klasse bis zum Gymnasium gebucht.

Rund 80 Prozent der Besucher kommen aus den Kantonen Aargau, Basel-Stadt und Baselland, gut 10 Prozent aus der weiteren Schweiz und nochmals knapp 10 Prozent aus Süddeutschland. (ost)

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