Erziehungsdepartement verbietet Brutalo-Fight in St. Jakobshalle
Die Rapper «Booba» und «Kaaris» wollten ihre Feindschaft in Basel mit Fäusten ausleben. Daraus wird nun aber nichts.
Den für Ende November angekündigten und geplanten Brutalo-Fight zwischen den beiden verfeindeten Rappern «Booba» und «Kaaris» in der St. Jakobshalle wird es nicht geben. Wie das für die St. Jakobshalle verantwortliche Basler Erziehungsdepartement (ED) am Freitagnachmittag bekannt gibt, sei man wegen «Irreführungen» und «Täuschung» vom Vertrag zurückgetreten.
Dieser Entscheid sei nach Gesprächen mit der Polizei Basel-Landschaft und der Kantonspolizei Basel-Stadt zustande gekommen, schreibt das ED in einem Communiqué. Der Veranstalter sei inzwischen persönlich informiert worden.
«Die Analyse des Erziehungsdepartements ergab, dass der Veranstalter den MMA-Wettkampf zuerst in Genf plante, wo er jedoch wegen des Kampfes der beiden gewaltbereiten Rapper Booba und Kaaris und deren Fans auf Widerstand bei Politikern, Behörden und Medien stiess».
Bei den Vertragsverhandlungen in Basel sei das Zusammentreffen der beiden Rapper «verschwiegen» worden.
Nach der Analyse der Sicherheitslage mit den Polizeiorganen aus beiden Basel sei für das Erziehungsdepartement als Eigentümer der St. Jakobshalle klar, «dass die Veranstaltung nicht durchgeführt werden kann». (red.)
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