Mysteriöses Grab im Schützenmattpark: Aktion der Juso
Mit einer speziellen Aktion wollten die Jungsozialisten auf das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer aufmerksam machen.
Ist diese Aktion geistreich? Oder geschmacklos? Gestern Abend schaltete die «Basellandschaftliche Zeitung» einen Bericht über ein mysteriöses Grab im Schützenmattpark auf. Unbekannte hätten es am Donnerstag direkt neben dem Dankbarkeitsdenkmal von Georges Salendres geschaufelt und mit einem Kreuz und einer Grabkerze versehen.
Auf Anfrage der «Basellandschaftlichen Zeitung» zeigten sich die Behörden ahnungslos. Die Stadtgärtnerei wusste von nichts.
Nun ist das «Rätsel» gelüftet. Die Basler Jungsozialisten haben sich am Freitagnachmittag auf Twitter als Urheber des unbekannten Grabs bekannt.
That was us ????
— JUSO Basel-Stadt (@JUSOBS) August 23, 2019
Wir möchten mit dieser Aktion auf die Situation an den Europäischen Aussengrenzen aufmerksam machen, besonders im Mittelmeer.
Wir fordern:
-Die Wiedereinführung des Botschaftsasyles
-Sichere Fluchtrouten
-Stopp aller Rüstungsexporte https://t.co/lM8q62bZcK
Mit der Aktion will die Juso – einige Wochen vor den Wahlen im Herbst – «auf die Situation an den Europäischen Aussengrenzen aufmerksam machen, insbesondere im Mittelmeer», wie die Jungpartei schreibt.
Die Forderungen umfassen die Wiedereinführung des Botschaftsasyls, sichere Fluchtrouten sowie der «Stopp aller Rüstungsexporte». (red.)
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