13.10.2019 News aus der Region

Völlig baff: Wie Emil bei «Verstehen Sie Spass?» in die Falle lief

Emil Steinberger kam bei einer Vorstellung im Fauteuil so richtig ins Schleudern – ein grossartiges Fernseh­vergnügen.

Moment der Auflösung: Emil herzt seine Frau Niccel Steinberger. Daneben «Verstehen Sie Spass?»-Moderator Guido Cantz. Bild: Screenshot SRF

Das war grosses Kino: In der neusten Sendung von «Verstehen Sie Spass?» legten die frechen TV-Produzenten mit Moderator Guido Cantz auch unseren Emil rein – und zwar so richtig. Wer es nicht gesehen hat, dem sei die TV-Show von gestern Samstag wärmstens empfohlen.

Um die Kabarettisten-Legende mit jahrzehntelanger Bühnenerfahrung aus dem Konzept zu bringen, hatten sich bei einer Aufführung Emils im Fauteuil mehrere Lockvögel unter das (ansonsten ahnungslosen) Publikum gemischt. Kaum ging der Vorhang auf und startete das Programm, meldete sich ein deutscher Landsmann zu Wort.

«Herr Steinberger, Entschuldigung. Ich verstehe kein Wort, ich dachte Sie sprechen deutsch.» Auch eine Frau rief unzufrieden dazwischen: «Ich verstehe nämlich auch nix.»

Emil blieb praktisch keine Chance, zu reagieren. Es ging Schlag auf Schlag. «Ich habe 60 Euro bezahlt. Wäre denn jemand bereit mir den Platz zu überlassen?», fragte der aufsässige Deutsche laut in die Runde.

Emil blieb stets höflich, konnte es aber kaum fassen und verlor allmählich die Contenance: «Wenn Sie nochmals unterbrechen, müssen wir Sie rausholen», hielt er fest. Und meinte: «Ist doch logisch, dass man in Basel Schwyzerdütsch redet.»

Als er glaubte, wieder Herr der Lage zu sein und mit seinem Stück weiterfahren wollte, folgte der Hammer: Ein Schweizer erhob sich und bot an, für den Deutschen zu übersetzen.

Das «Verstehen Sie Spass»-Opfer verstand die Welt nicht mehr: «Gohts jetzt no?». Eine zum Schreien lustige Situation, auch wenn einem Emil echt leidtat.

Als er androhte, bei der nächsten Störung abzubrechen – «So etwas habe ich noch nie erlebt. Noch nie!» – erbarmte sich Guido Cuntz und trat auf die Bühne. Emil realisierte, dass er übelst aufs Kreuz gelegt worden war. Von seiner Frau Niccel, die seit Monaten über den fiesen Streich informiert war, gab's eine herzliche Umarmung. (ck)

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