Basler Vereine müssen nichts mehr für Sportanlagen bezahlen
Der Kanton schafft die Nutzungsgebühren für öffentliche Sportanlagen ab. Sportvereine können somit gratis trainieren.

Über 31`000 Menschen treiben in der Stadt Basel Sport in 286 Vereinen. Nun werden die Sportvereine, die sich durch ihre ehrenamtliche Arbeit auszeichnen, entlastet. Sie werden von den Nutzungsgebühren für Sportanlagen befreit, teilt die SP Basel-Stadt heute Donnerstag mit.
Bereits im Frühling hat die Partei einen Vorstoss zur Entlastung der Basler Sportvereine lanciert. An der gestrigen Nachtsitzung habe der Grosse Rat die Motion das zweite Mal überwiesen, woraufhin der Regierungsrat den Auftrag erhalten habe, das Sportgesetz dahingehend zu ändern.
Thomas Gander, der den Vorstoss ins Leben gerufen hat, freue sich darüber: «Es sind die Sportvereine, die direkt von der Gesetzesanpassung profitieren werden». Über 5`000 Sportler hätten mittels einer Petition diesen Vorstoss begleitet.
«Der Erlass der Nutzungsgebühren wird es den Basler Sportvereinen ermöglichen, die Mitgliederbeiträge weiterhin tief zu halten und Sport für alle zu ermöglichen», so die SP. Der Sport sei ein wesentlicher Bestandteil der Gesellschaft und durch seine Auswirkungen in den Bereichen Gesundheit, sozialer Zusammenhalt und Volkswirtschaft von staatspolitischer Bedeutung.
Die Veränderung des Sportgesetzes ermögliche es, die Sportentwicklung in Kanton Basel-Stadt direkt und nachhaltig zu fördern, schreibt die SP weiter. «Basel-Stadt wird so im Bereich der Sportförderung wieder eine Vorreiterrolle einnehmen können», so Vizefraktionspräsidentin Alexandra Dill. (ms)
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