Pick-e-Bike nimmt seine E-Scooter endgültig von der Strasse
Nach holprigem Markteinstieg wird das Angebot eingestellt. Dafür prüfe man eine Erweiterung der beliebten E-Bikes.

Nachdem die E-Roller von Pick-e-Bike dieses Jahr viele Wochen in der Garage verbrachten, da sie für Wartungsarbeiten eingesammelt werden mussten, werden die Scooter nun endgültig von der Strasse genommen. Dies teilt der Sharing-Anbieter am Donnerstagvormittag mit. Der Markteinstieg der E-Scooter war von Beginn weg von Kinderkrankheiten geplagt (Prime News berichtete).
Der Pilotversuch werde nun per sofort eingestellt. Die beliebten Pick-e-Bikes seien von diesem Entscheid aber nicht tangiert, hält die Firma fest.
«Das Sharing-Angebot mit den elektrisch betriebenen Scootern war als Pilotversuch konzipiert, um das Nutzerverhalten und die technischen Eigenschaften von E-Scootern im Echtbetrieb zu testen», heisst es in der Mitteilung.
Obschon die Community insgesamt Interesse am Angebot zeigte, hätten die technischen Aspekte nicht erwartungsgemäss funktioniert.
«Die für den Sharingeinsatz notwendigen Leistungs- und Qualitätskriterien wurden nicht erfüllt. Die Zuverlässigkeit wie auch die Verfügbarkeit der E-Scooter erwiesen sich als instabil», schreibt Pick-e-Bike weiter. Aufgrund dieser Makel und der «nicht gegebenen Marktreife» habe man sich nun entschieden, die 60 Roller per sofort aus dem Angebot zu nehmen.
Das Unternehmen halte jedoch weiterhin an ihrer Multi-Vehikel-Strategie fest. Man fokussiere sich vorerst auf den Einsatz von zusätzlichen E-Bikes mit 25 km/h, welche auch ohne Fahrausweis genutzt werden können.
Ausserdem werde weiter evaluiert, ob sich andere E-Scooter-Modelle womöglich für ein Sharing-Angebot eignen. (red)
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