Primeo-Energie: günstiger Stromtarif für E-Mobilität
Elektrofahrzeuge können ab nächstem Jahr billiger geladen werden. Dafür wird die Ladegeschwindigkeit verringert.

Weniger bezahlen und dafür langsamer laden: Mit diesem neuen Angebot will der Baselbieter Energieversorger Primeo Energie die Elektromobilität fördern.
Und so funktioniert es: Ab sofort bietet Primeo Energie ihren Kundinnen und Kunden einen eigens für Elektroautos geschaffenen Netznutzungstarif an. Dieser ermögliche es, Elektrofahrzeuge günstiger zu laden als zum normalem Haushaltstarif, wie es in einer Medienmitteilung heisst.
Die tieferen Preise würden sowohl im Hochtarif (22 Prozent tiefer) wie auch im Niedertarif (41 Prozent tiefer) gelten. Im Grundtarif ist das Angebot gar halb so teuer wie die regulären Haushaltspreis. Im Gegenzug stellen die Kundinnen und Kunden dem Energieversorger die Möglichkeit zur Verfügung, «die Ladesäulenleistung dynamisch zu regeln».
Soll heissen, die Leistung kann verlangsamt werden. «Eine Sperrung gibt es nicht, das Laden ist immer gewährleistet. Wenn es die Netzbelastung erfordert, kann Primeo Energie die Ladestation zu bestimmten Zeitpunkten um maximal fünfzig Prozent reduzieren», schreibt das Energieunternehmen.
Um den preiswerten E-Mobilitätstarif zu nutzen, würden die Kunden zusätzlich zum normalen Haushaltstromzähler einen separaten, unterbrechbaren Stromzähler benötigen.
Erst dieser erlaube es, den Stromfluss im Ausnahmefall während bestimmter Zeitfenster und Spitzenzeiten zu reduzieren. Zum Laden von Elektroautos sei der neue E-Mobilitätstarif ab dem 1. Januar 2020 verfügbar. (red.)
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