20.01.2020 News aus der Region

32'000 Franken erbeutet: Falsche Polizisten schlagen erneut zu

In Muttenz wurde eine 69-jährige Rentnerin Opfer eines Betrugs­falls. Meldungen über falsche Polizisten häufen sich.

Bild: pixabay

Letzte Woche wurde erneut eine Rentnerin Opfer von falschen Polizisten. 32'000 Franken hätten die Täter von einer 69-Jährigen aus Muttenz zuletzt erbeuten können. Dies teilt die Polizei Basel-Landschaft am Montag mit.

Die Frau habe einen Telefonanruf eines Hochdeutsch sprechenden vermeintlichen Polizisten erhalten. Dieser habe ihr geraten ihr Geld in Sicherheit zu bringen, da Kriminelle in der Gegend seien. Die 69-Jährige habe daraufhin bei der Bank insgesamt 32'000 Franken abgehoben und das Geld jeweils an einem von der unbekannten Täterschaft vorgegebenem Ort deponiert.

In den vergangenen Monaten kam es in der Region immer wieder zu solchen Betrugsfällen (Prime News berichtete).  Meldungen aus der Bevölkerung über derartige Telefonanrufe würden sich aktuell häufen, schreibt die Polizei Basel-Landschaft weiter. Sie rät zur Vorsicht vor falschen Polizisten und echt erscheinenden Telefonnummern.

Folgende Verhaltensregeln sollten beachtet werden:

  • Trauen Sie der Display-Anzeige nicht. Die Anzeige auf Ihrem Telefon kann manipuliert sein.
  • Wenn ein angeblicher Polizist oder eine angebliche Polizistin Sie anruft und dazu bringen will, grössere Geldsummen abzuheben, jemandem zu übergeben oder irgendwo zu deponieren, dann brechen Sie den Anruf ab und informieren umgehend die Polizei Basel-Landschaft.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen bekannt.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen oder angebliche Polizisten.
  • Informieren Sie sofort über die Notrufnummer 112 die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt. (red.)

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