23.01.2020 News aus der Region

FCB-Jahres­bilanz: Zehn Rayon- und sieben Stadion­verbote

Rund um die Spiele des FC Basel wurde insgesamt sieben Fans der Zutritt zum Stadion verwehrt. 2018 waren es deren 29.

Bild: Polizei BS

Pünktlich vor dem Rückrundenstart der Super League am Samstag informiert die Kantonspolizei Basel-Stadt über die verhängten Verbote rund um die Spiele des FC Basel. Im vergangenen Jahr habe die Polizei insgesamt zehn Rayonverbote angeordnet. Davon drei an Fans der gegnerischen Mannschaft von Rotblau. Dies teilt die Kantonspolizei heute Donnerstag mit.

Insgesamt ist das weniger als die Hälfte der 2018 ausgesprochenen Verbote. Dies hängt mit den Auseinandersetzungen nach dem Heimspiel gegen den FC Luzern vom 19. Mai 2018 zusammen. Damals wurden mehrere Personen verletzt und viele Sachschäden angerichtet.

Im Juli 2019 hatte die Staatsanwaltschaft gegen 12 Personen Anklage wegen «Raufhandels, Körperverletzungsdelikten, Landfriedensbruchs, Vergehen gegen das Waffengesetz und kantonaler Übertretungen» erhoben (Prime News berichtete). 

Sieben Stadion­verbote angeordnet

Wer ein Rayonverbot erhält, darf sich «während und nach einem Fussballspiel nicht in einem bestimmten Perimeter rund um das Fussballstadion aufhalten». Eine solche Anordnung kann ein entsprechendes Stadionverbot nach sich ziehen.

Im vergangenen Jahr hat der FC Basel sieben Fans den Zutritt zum Stadion verboten. Vier davon waren Anhänger von Gastteams. 2018 waren es insgesamt 29 Stadionverbote.

Im Zusammenhang mit Fussballspielen habe die Staatsanwaltschaft im letzten Jahr in insgesamt sieben Fällen wegen diverser Delikte ermittelt. Dies aufgrund von Körperverletzung, Drohung, Diebstahl, Sachbeschädigung, Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz und Widerhandlung gegen das Waffengesetz ermittelt. 2018 waren es deren 31 Fälle.

«Die durchschnittlichen Gesamtkosten der Kantonspolizei pro Heimspiel des FC Basel betrugen im Kalenderjahr 2019 rund 150'000 Franken (2018: 170'000), pro Super-League-Heimspiel des FC Basel rund 140'000 Franken (2018: 155'000)», teilt die Kantonspolizei abschliessend mit. (red.)

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