Europa-Park-Inhaber als «Hotelier des Jahres» ausgezeichnet
Familie Mack für Bereitschaft zu unternehmerischen Risiko und Weitsicht in Berlin geehrt.

Es gab einmal eine Zeit in den Neunzigerjahren, da erteilten alle grossen Hotel-Ketten dem Europa-Park in Rust eine Absage: Den Freizeitpark mit Übernachtungsangeboten zu ergänzen, werde nicht funktionieren.
Dass es sich als Unternehmer lohnt, trotz Rückschlägen immer an den Erfolg zu glauben, zeigt die Medienmitteilung, welche die Redaktion heute Dienstag erhalten hat: So sind Thomas, Michael und Ann-Kathrin Mack, Mitgesellschafter des Europa-Parks, in Berlin als «Hotelier des Jahres» ausgezeichnet worden.
Die Jury nannte als Grund für die Ehrung die Bereitschaft zum «unternehmerischen Risiko» und die «Weitsicht» der Familie Mack. Mit dem Bau der Indoor-Wasserwelt Rulantica und dem dazugehörenden Museumshotel Krønasår seien Investitionen von rund 200 Millionen Franken getätigt worden.
«Dass immer mehr Geschäftsleute in den Hotels im Europa-Park übernachten, unabhängig von einem Parkbesuch, und die Auslastung des größten zusammenhängenden Hotel-Resorts unseres Landes, sich den 100 Prozent nähert, bestätigt einmal mehr den Wagemut der Familie Mack», hiess es gemäss Medienmitteilung in der Laudatio von Fritz Keller.
Die Familie Mack habe «Ideen, Visionen und Risikobereitschaft» in das Familienunternehmen eingebracht und dabei auch so manchen Widerstand überwinden müssen. «Aber Sie haben sich stets von Ihren Träumen leiten lassen.»
Thomas Mack erklärte bei der Preisverleihung, für ihn und seine Geschwister sei mit der Auszeichnung zum Hotelier des Jahres «ein Traum in Erfüllung gegangen.»
Der Europa-Park betreibt in Eigenregie sechs Themenhotels. Letztes Jahr wurde bei den übernachtenden Gästen erstmals die Millionengrenze geknackt. (ck)
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