Hunde sollen während der Fasnacht zu Hause bleiben
Laute Musik, Abfall und Kostümierungen: Das Tierheim an der Birs appelliert an die Hundebesitzer, ihre Vierbeiner nicht mitzunehmen.

Hundebesitzer sollen ihre Vierbeiner während den Fasnachtstagen zu Hause lassen, daran appelliert die Stiftung Tierheim an der Birs am Mittwoch in einer Medienmitteilung. Die Fasnacht sei aus folgenden Gründen keine geeignete Aktivität für die Tiere:
- Kostümierung von Hunde: Ob eine tierschutzrelevante Situation vorliegt, hänge von der Art der Kostümierung des Tieres ab. «Spätestens wenn die Bewegungsfreiheit des Hundes zu stark eingeschränkt ist, das Versäubern behindert wird, oder wenn Verletzungsgefahr durch das Kostüm besteht, ist die Grenze überschritten», schreibt die Stiftung TBB. Sie empfiehlt ganz auf die Kostümierung von Hunden zu verzichten.
- Abfällle auf dem Boden: Essensreste, Süssigkeiten oder Glasscherben können während der Fasnacht in den Abfallbergen und im Räpplimeer weniger gut erkannt werden und können deshalb gefährlich sein für die Vierbeiner.
- Menschenmengen: Fühlen sich Hunde durch eine grosse Anzahl Menschen eingeengt oder werden sie unabsichtlich getreten, kann es zu Bissvorfällen kommen.
- Laute Musik: Der Klang von Trommeln und Piccolos kann für Hunde aufgrund ihres hochentwickelten Gehörs Stress und Belastung bedeuten.
- Kostümierung der Fasnächtler: Was für Menschen lustig aussehen mag, kann von Hunden als Bedrohung wahrgenommen werden.
Die Stifung empfiehlt zudem den Hund nicht alleine zu Hause zu lassen, wenn die Fasnacht vor der eigenen Haustür vorbeizieht. Besser noch man unternimmt mit dem Vierbeiner etwas abseits einen Spaziergang. (red.)
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