25.02.2020 News aus der Region

Marco Streller äussert sich zum ersten Mal nach Rücktritt

Der Ex-FCB-Stür­mer wird Fussball-Experte bei Tele­club. In diesem Zusam­menhang spricht er über seinen Ab­gang als Sport­chef beim FCB.

Der 38-jährige Marco Streller wird ab Juli 2020 bei Teleclub als Experte zu sehen sein. Bild: Anja Sciarra

Rund ein Jahr nach seinem Rücktritt als Sportchef des FC Basel, wird Marco Streller wieder auf der Bildfläche erscheinen. Der 38-Jährige ergänzt ab Juli 2020 das Fussball-Expertenteam bei Teleclub. Dies teilte der Fernsehsender gestern Montag mit.

«Der Basler wird in der UEFA Champions League wie auch in der Raiffeisen Super League zu sehen sein», schreibt der Sender auf der eigenen Webseite. Zu diesem Engagement gekommen sei er nach Besuchen im Champions-League-Studio von Teleclub, wo er sich sehr wohlgefühlt habe, wie der Ex-FCB-Stürmer in einem Interview mit dem Newsportal Bluewin sagt.

Claudia Lässer, Leiterin Teleclub Sport und Teleclub Zoom sowie Mitglied der Geschäftsleitung, habe ihn im Dezember vergangenen Jahres angefragt, ob er sich vorstellen könne das Expertenteam zu verstärken.

«Da musste ich nicht lange überlegen. Wir sind uns dann auch sehr schnell einig geworden», erklärt er gegenüber Bluewin.

«Dieser Schritt war eine Nummer zu gross für mich»

Auch in einem Interview mit der Basler Zeitung äussert sich Streller über die bevorstehende Herausforderung und blickt zudem auf den vergangenen Sommer zurück, als er als Sportdirektor und als Verwaltungsrat abgetreten ist.

Er wolle sich jetzt nicht mehr mit dieser emotionalen Zeit aufhalten und auch nicht darüber sprechen. Der 38-jährige Streller räumt aber selbstkritisch ein: «Dieser Schritt war zu jener Zeit noch eine Nummer zu gross für mich.»

Und auch wenn er seit seinem Rücktritt nicht mehr einen Match von Rotblau im Joggeli besuchte, sei es immer noch sein Club, der ihn berühre. Bei Teleclub werde er trotz seiner Bindung zum FC Basel auch dessen Spiele bewerten. «Wenn es sein muss, dann werde ich auch den FCB tadeln. Ich hoffe allerdings, dass ich ihn mehr loben kann.» (red.)

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